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Opposition und OSZE beschuldigen Wahlleitung wegen «spektakulärer» Unregelmäßigkeiten Behörden stoppen Stimmauszählung in Georgien

Nachdem der Wahlleitung massive Unregelmäßigkeiten vorgeworfen wurden, ist die Stimmauszählung in Georgien zunächst unterbrochen worden. Zuvor war der Rücktritt von Präsident Schewardnadse gefordert worden.

HB BERLIN. Nach scharfen Protesten und Wahlbetrugsvorwürfen ist die Stimmauszählung zur Parlamentswahl in Georgien am Samstagabend vorerst gestoppt worden. Die Behörden reagierten damit auf zahlreiche Klagen über Unregelmäßigkeiten während des Urnengangs am vergangenen Sonntag. Zuvor hatten in der Hauptstadt Tiflis rund 10.000 Menschen demonstriert und den Rücktritt von Präsident Eduard Schewardnadse gefordert.

Die Vorwürfe waren von Seiten der Opposition und Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) laut geworden. Sie hatten die Wahlleitung «spektakulärer» Unregelmäßigkeiten beschuldigt.

Nach am Freitag veröffentlichten Teilergebnissen kamen die untereinander zerstrittenen Oppositionsparteien zusammen auf fast 70 Prozent der Stimmen. Schewardnadses Partei «Für ein neues Georgien» erreichte demnach gut 20 Prozent der Stimmen. Die Wahl galt als Test für die Präsidentenwahl im Jahr 2005, bei der der frühere sowjetische Außenminister verfassungsgemäß nicht mehr antreten darf. Schewardnadse gilt als äußerst unbeliebt. Ihm werden Misswirtschaft und Korruption in der verarmten Kaukasusrepublik angelastet.

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