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Ost-Mossul UN stoppen Hilfseinsätze wegen Sicherheitsrisiko

Aufgrund anhaltender Terrorattacken ziehen sich die Vereinten Nationen aus dem Ostteil der irakischen Stadt zurück. Die Sicherheitslage müsse sich zuerst stabilisieren, sagt die Koordinatorin für humanitäre Hilfe.
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Ein Mann trägt am Dienstag ein schwerverletztes Kind zu einem Krankenhaus im Zahra-Distrikt. Die Klinik wird nur sehr unregelmäßig mit Nachschub versorgt. Quelle: dpa
Kampf um Mossul

Ein Mann trägt am Dienstag ein schwerverletztes Kind zu einem Krankenhaus im Zahra-Distrikt. Die Klinik wird nur sehr unregelmäßig mit Nachschub versorgt.

(Foto: dpa)

Hassan-Scham-CampDie UN haben Hilfseinsätze im Osten der irakischen Stadt Mossul wegen anhaltender IS-Angriffe vorübergehend eingestellt. Solange sich die Sicherheitslage nicht verbessere, sei es schwer für die Vereinten Nationen, Hilfe bereitzustellen, erklärte die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, am Mittwoch in einem Camp für Flüchtlinge aus Mossul. Man sei jedoch sehr zuversichtlich, dass die Behörden für Sicherheit sorgen würden.

Die Aussetzung der UN-Unterstützung kommt im Vorfeld eines erwarteten Angriffs irakischer Soldaten auf den noch von der Terrormiliz Islamischer Staat kontrollierten Westteil Mossuls. Dabei dürfte es sich um die entscheidende Schlacht um die Befreiung der Stadt vom IS handeln. Der Ostteil der Stadt war vergangenen Monat als völlig befreit erklärt worden. Einige Viertel werden aber immer noch von IS-Gegenangriffen getroffen.

In den befreiten Stadtteilen war die humanitäre Situation kritisch. Tausende Bewohner haben keinen Zugang zu Trinkwasser und Benzin zum Kochen und Heizen. In einem vor Kurzem wieder eröffneten Restaurant in Ost-Mossul hatte ein IS-Selbstmordattentäter am vergangenen Freitag vier Menschen in den Tod gerissen.

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