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Ostsee-Pipeline USA sollen neue Sanktionen gegen Nord Stream 2 vorbereiten

Zwei US-Senatoren sollen weitreichende Sanktionspläne in den Kongress einbringen. Ob die Maßnahme den Pipeline-Bau aufhält, ist allerdings unklar.
30.05.2020 - 09:32 Uhr Kommentieren
Am Bau der Pipeline beteiligte Schiffe sollen die USA nicht mehr anlaufen dürfen. Quelle: dpa
Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2

Am Bau der Pipeline beteiligte Schiffe sollen die USA nicht mehr anlaufen dürfen.

(Foto: dpa)

Washington Die USA bereiten Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 vor. Zwei Senatoren würden kommende Woche Strafmaßnahmen gegen den Bau der Gaspipeline in der Ostssee zwischen Russland und Deutschland einbringen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Freitag Reuters. Demnach dürfe kein Schiff, das am Bau beteiligt ist, die USA anlaufen. Vermögenswerte in den USA von Beteiligten sollten eingefroren werden.

Sowohl Republikaner als auch oppositionelle Demokraten lehnen Nord Stream 2 ab. Auch US-Präsident Donald Trump hat das Projekt mehrfach kritisiert. Die Bundesregierung hatte Sanktionen als schweren Eingriff in innere Angelegenheiten verurteilt.

Vergangenes Jahr hatte sich die niederländisch-schweizer Firma Allseas wegen des US-Drucks vom Bau zurückgezogen. Seitdem stellt ein russischer Pipeline-Verleger die fehlenden 160 Kilometer fertig. Nord Stream 2 ist die zweite Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland. Die Trump-Regierung begründet die Ablehnung mit der Furcht, dass Europäer sich von russischen Lieferungen abhängig machen würden. Zugleich wollen die USA eigenes Erdgas nach Europa verkaufen.

Hinter dem Pipeline-Projekt steht der russische Staatskonzern Gazprom, der die Hälfte der geplanten Gesamtkosten von 9,5 Milliarden Euro stemmen soll. Die andere Hälfte finanzieren fünf europäische Energieunternehmen, wie Wintershall Dea, OMV sowie Uniper, Royal Dutch Shell und Engie.

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