Ostseepipeline USA attackieren Spezialfirmen von Nord Stream 2 – Bundesregierung ist alarmiert
US-Sanktionen könnten für die Spezialfirma gravierend sein.
Berlin Das Plakat lag auf dem Kabinettstisch, als Donald Trump vor ein paar Tagen die Fernsehteams zu sich lud: Ein grimmig-entschlossen wirkendes Porträt des Präsidenten, sichtbar für die ganze Welt, dazu eine Warnung in „Game of Thrones“-Schrift: „Sanctions are coming.“ Im vergangenen Jahr richtete sich der wenig dezente Warnhinweis des Weißen Hauses in erster Linie an den Iran; in diesem Jahr dürfte er vor allem auf Deutschland zielen.
Die Bundesregierung beobachtet mit großer Sorge, dass die USA nicht von ihren Bestrebungen abrücken, die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 zu stoppen. Im US-Außenministerium werden Sanktionspläne geschmiedet, und in Berlin bringt sich der amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, als Wortführer der Nord-Stream-2-Gegner in Stellung. Er lässt kaum eine Gelegenheit aus, das Bauvorhaben in der Ostsee zu kritisieren.
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