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Ostukraine-Konflikt Russland blockt nach Tod von Rebellenführer Gespräche mit Ukraine

Russland sperrt sich nach dem gewaltsamen Tod des pro-russischen Separatistenführers Alexander Sachartschenko gegen weitere Gespräche mit der Ukraine.
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Der russische Außenminister hält weitere Gespräche mit der Ukraine im sogenannten Normandie-Format für „unmöglich“. Quelle: dpa
Sergej Lawrow

Der russische Außenminister hält weitere Gespräche mit der Ukraine im sogenannten Normandie-Format für „unmöglich“.

(Foto: dpa)

Moskau Russland schließt weitere Ukraine-Gespräche nach dem gewaltsamen Tod des pro-russischen Separatistenführers Alexander Sachartschenko derzeit aus. „Es ist unmöglich, über künftige Treffen im Normandie-Format zu sprechen, wie dies viele unserer europäischen Partner wünschten“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag der Nachrichtenagentur Interfax zufolge vor Reportern. „Das ist eine ernste Lage, die analysiert werden muss.“ Im sogenannten Normandie-Format beraten Deutschland, Frankreich, Russland und die Ukraine über eine Lösung des Konflikts in der von Separatisten kontrollierten Ostukraine.

Sachartschenko war am Freitag bei einer Explosion in einem Café in Donezk getötet worden. Das russische Außenministerium macht die ukrainische Führung in Kiew für die Tat verantwortlich. Diese wies die Vorwürfe zurück. Der ukrainische Geheimdienst erklärte, vermutlich sei der Separatistenführer in einem Konflikt zwischen „Terroristen und ihren russischen Unterstützern“ getötet worden.

Im Normandie-Format hatten sich die Außenminister der vier Länder zuletzt im Juni in Berlin getroffen, sie erzielten dabei allerdings keine großen Fortschritte. Sie bekräftigten die Vereinbarungen des Minsker Abkommens, wonach die schweren Waffen von der Front abgezogen, die Truppen entflochten und Minen geräumt werden sollen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kritisiert allerdings seit Jahren, dass dies nur sehr unzureichend geschieht.

  • rtr
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