Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ostukraine Rebellen kämpfen weiter - Niederlande trauern

Rebellen sollen zwei ukrainische Kampfflugzeuge abgeschossen haben. Die Regierung in Kiew behauptet, die Raketen kamen aus Russland. Die Niederlande gedenken ihrer Toten.
23.07.2014 Update: 23.07.2014 - 17:41 Uhr 11 Kommentare
Die ersten niederländischen Opfer der über der Ostukraine abgeschossenen Passagiermaschine wurden mit einer Schweigeminute empfangen. Quelle: dpa

Die ersten niederländischen Opfer der über der Ostukraine abgeschossenen Passagiermaschine wurden mit einer Schweigeminute empfangen.

(Foto: dpa)

Die beiden in der Ostukraine am Mittwoch abgestürzten Kampfjets wurden nach Angaben der Führung in Kiew vermutlich von Russland aus abgeschossen. "Nach vorläufigen Informationen wurden die Raketen vom Territorium der Russischen Föderation abgefeuert", teilte der ukrainische Sicherheitsrat mit.

Die Jets stürzten nach Militärangaben nahe Sawur Mogila ab - nicht weit davon war vorige Woche das malaysische Verkehrsflugzeug mutmaßlich von einer Rakete getroffen worden und mit 298 Insassen abgestürzt. Ein führender Rebellenkommandeur räumte im Reuters-Interview ein, dass die Separatisten im Besitz von BUK-Raketen waren, mit denen nach US-Abgaben wohl Flug MH17 abgeschossen wurde.

Um Russland zu mehr Hilfe bei der Aufklärung zu drängen, wird die EU am Donnerstag wohl weitere Sanktionen verhängen, vermutlich aber nicht gegen ganze Branchen. Die ersten 40 der meist aus den Niederlanden stammenden Toten trafen in Eindhoven ein.

Die beiden Kampfjets seien in einer Höhe von 5200 Metern getroffen worden, erklärte der Sprecher des Sicherheitsrates. "Sie wurden sehr professionell abgeschossen. Die Terroristen haben solche Profis nicht." Als Terroristen bezeichnet die Führung in Kiew die prorussischen Separatisten, mit denen sich das Militär heftige Gefechte in Luhansk und Donezk lieferte.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Der Anführer der Separatisten in Donezk, Igor Strelkow, sprach zunächst nur von einem Kampfflugzeug, das die Rebellen abgeschossen hätten. Der Pilot habe sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine katapultiert. Donezk und Luhansk sind die beiden letzten Städte in der Ostukraine in Händen der Rebellen.

    Das ganze Land steht hinter den Angehörigen
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    11 Kommentare zu "Ostukraine: Rebellen kämpfen weiter - Niederlande trauern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich denke, dass sogenannte Sanktionen keine Problemloesung sein koennen, ja sie verschlimmern die ganze Misere sogar, und koennen zum Eigentor werden.

      Gehen wir mal davon aus, dass der Abschuss wirklich versehentlich passierte, denn ein absichtlicher Abschuss eines Passagierflugzeuges macht ja fuer keine Seite der Parteien irgendwelchen Sinn.

      Aber natuerlich muss mit dem Verursacher ueber Schadenersatz gesprochen werden. Ich schlage vor: Pro getoetetem Passagier 25 Millionen Euro Schadenersatz, zu zahlen direkt an die Hinterbliebenen, ohne jede Ausnahme. Hinzu kommen noch die Schadenersatzforderungen der Airline fuer das verlorene Fluggeraet und Ausfallkosten, und die Crew.

      Warum geht die Politik nicht diesen pragmatischen kaufmaennischen Weg, und praesentiert eine entsprechende Rechnung ?

    • na und ! Ist doch klar das versucht werden wird sie abzuschießen.

      Soll jetzt noch schnell Mitleid eingeheimst werden durch die stark tendenziöse Berichterstattung ?

      Oder soll vom fraglichen Flugzeugabschuss MH 17 abgelenkt werden, welche die Ukrainer u. U. selbst verursacht haben, durch betrunkenes Militärpersonal.

      Die USA die Belege dafür aber nicht rausrücken wollen.

    • Ganz ehrlich, mit was für einem Schrott aus Sowjetzeiten fliegt die Ukraine Angriffe auf Rebellen?

      Moderne Jets orten Gefahren für´s Flugzeug schon einigen Kilometern Entfernung.

      Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

    • Das ist nicht zufassen Kanzlerin ist selbst in Urlaub und wirft noch enger Zusammenarbeit mit Rebellen zur Putin vor.
      Wann wird endlich Michael erwachen???????

    • "Gestritten wird über die Frage, wie weit die Sanktionen gegen Russland gehen dürfen."

      Warum Sanktionen gegen Russland?

      Die Propagandaschlacht gegen Russland als vermeintlichen Verursacher des Absturzes von MH17 übertrifft alles bisher Dagewesene.

      Plumpe Fälschungen, Manipulatonen - und statt Beweise billige emotionale Schuldzuweisungen.
      Das ist der Tiefpunkt der westlichen Medienlandschaft, der zuvor schon bei der Berichterstattung über die Mahnwachen feststellbar war.

      Die Medienlügen gehen weiter. Man versucht mit allen Mitteln Russland die Schuld zu geben.

      Der Unglücksflug MH17 könnte sich nämlich im Nachhinein als Kriegsanlass erweisen, um endlich gegen Russland vorzugehen!

      Washington ist Meister unter fadenscheinigen Gründen in einen Krieg einzutreten.

      So galt als Anlass für den ersten Weltkrieg die Torpedierung des Passagierschiffes MS Lusitania durch die deutsche Kriegsmarine, mit ca. 1.200 Opfer, unter ihnen 128 Amerikaner.

      Grund für die Torpedierung war damals, dass die Lusitania schwer bewaffnet und mit gefälschten Ladepapieren ausgestattet wurde, um die wahre Fracht zu verheimlichen.

      Das jahrzehntelang wohl gehütete Geheimnis über die Ladung der Lusitania wurde jedoch durch ein Taucherteam aufgedeckt.
      Die Zeitung ‚Daily Mail’ meldete nach fast einem Jahrhundert, im Dezember 2008, den Fund von Munition im Wrack der Lusitania durch besagte Taucher.

      Darunter befanden sich auch vier Millionen Patronen des US-Herstellers Remington, Kaliber 303, British Lee-Enfield.

      Der Fund der Munition im Wrack der Lusitania widerspricht eindeutig der historischen Behauptung der Alliierten, sie wäre ein reines Passagierschiff gewesen. Damit wurde indirekt die Rechtfertigung der deutschen Reichsregierung bestätigt, das Schiff hätte Kriegsmaterial von Amerika nach England transportiert und wäre deshalb ein legitimes militärisches Ziel gewesen.

      Will Washington einen NATO-Krieg mit Russland?

    • Pardon, ich muß mich korrigieren , es handelt sich um die "Pleisweiler Gespräche" nicht Pleisheimer...

      Die Pleiseweiler Gespräche werden von dem langjährigen SPD-Abgeordneten Albrecht Müller und dessen Freunden organisiert. Wenn man googelt, findet man diesen hochinteressanten Vortrag Wimmers mit anschließender Diskussion.

    • Herr Mißfelder scheint nach seiner Reise mit Herrn Röttgen in die USA inzwischen zu Kreuze gekochen sein. Er sollte sich angemessenerweise einmal informieren, was sein Parteifreund Willy Wimmer, der Staatssekretär im Bundesverteidigungsminstium in der Aera Kohl/Genscher war,
      zum Ukraine- Konflikt zu sagen hat.

      Wimmer hat vor einigen Tagen einen bemerkenswerten Vortrag im Rahmen der Pleisheimer Gespräche gehalten, die jedem außenpolitisch Interessierten als Baustein zu seiner Meinungsbildung mit dienen können.

    • "Der Mitschnitt des Funkverkehrs zwischen den Piloten der abgestürzten Passagiermaschine und ukrainischen Fluglotsen befindet sich weiter beim Geheimdienst SBU in Kiew. Es sei unklar, ob und wann die Aufzeichnungen internationalen Experten zur Analyse übergeben würden, sagte ein namentlich nicht genannter SBU-Mitarbeiter am Mittwoch Medien in Kiew zufolge."

      Das sagt doch schon vieles!!!!

    • Welcher Zeitung soll man noch beim Börsenhandel trauen, wenn die schon im politischen Bereich alles so brutal verzerren??
      ++++++++++++++++++++++++++++++++++++

      Die Zeitungen sterben.

      Der Grund: An den Lesern wird vorbei geschrieben. Gerade in der Russlandberichterstattung oder im Umgang mit iersralischen Völkermord zeigt sich dies beispielhaft. So geht man mit den Lesern nicht um
      36 Kommentare

      Viermal im Jahr trägt die Zeitungsbranche Trauer. Dann werden die Verkaufszahlen für das jeweils zurückliegende Quartal veröffentlicht. In der Regel regiert das Senkblei. Von links oben nach rechts unten verläuft die Kurve, die längst keine Kurve, sondern vielerorts eine Gerade ist, ungebremst auf dem Weg zur Nulllinie. Sehr vielen Zeitungen und sehr vielen Zeitschriften laufen die Leser davon, sterben die Abonnenten aus. Die meisten Produkte, die die Händler feilbieten, wird es in zehn Jahren nicht mehr geben.

    • Warum meint Herr Michael Fuchs (CDU) das Rußland sichere Luftwege über fremden Ländern garantieren soll. Kann das Herr Fuchs?

    Alle Kommentare lesen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%