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Pakistan Zwei Tote bei mutmaßlichem US-Drohnenangriff

Die USA hat eine Welle von Drohnenangriffen auf Ziele in Pakistan gestartet. Sie werfen Pakistan die Unterstützung von Terroristen vor. Zwei Kommandeure des afghanischen Hakkani-Terrornetzwerkes wurden dabei getötet.
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Die USA wirft Pakistan vor, Terroristen unter anderem mit sicheren Rückzugsorten zu unterstützen. Quelle: dpa
Drohne der US-Air Force

Die USA wirft Pakistan vor, Terroristen unter anderem mit sicheren Rückzugsorten zu unterstützen.

(Foto: dpa)

Islamabad Die USA intensivieren ihre neue Welle von Drohnenangriffen auf Ziele in Pakistan: Bei einem Angriff im Kurram-Bezirk nahe der afghanischen Grenze seien zwei Kommandeure des afghanischen Hakkani-Terrornetzwerks getötet worden, sagte eine Quelle aus Sicherheitskreisen am Mittwoch. Die Hakkanis sind mit den radikalislamischen Taliban eng verbündet. Ihr Anführer ist der stellvertretende Chef der Taliban.

Der Drohnenangriff geschah nur drei Tage nach einem Überfall der Taliban auf ein großes Hotel in der afghanischen Hauptstadt Kabul, bei dem unter anderem eine Deutsche getötet und mehrere US-Amerikaner getötet und verletzt wurden. Afghanische Behörden hatten umgehend das Hakkani-Netzwerk beschuldigt, den Anschlag geplant zu haben.

Die USA und Afghanistan werfen Pakistan vor, die Taliban und die Hakkanis unter anderem mit sicheren Rückzugsorten in Pakistan zu unterstützen und somit die Aufbaubemühungen in Afghanistan zu destabililisieren.

Zuletzt hatten Drohnen in der gleichen Gegend erst in der vergangenen Woche in derselben Gegend zwei Männer getötet, deren Identität unbekannt blieb. Weitere Drohnenangriffe – auf als Hakkani-Kommandeure identifizierte Männer – gab es im Dezember und November. Im Oktober waren bei einer ganzen Serie von Raketenbeschüssen auf beiden Seiten der Grenze binnen weniger Tage vermutlich Dutzende Menschen gestorben. Davor gab es Drohnenangriffe im September, Juni und März.

  • dpa
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