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Premium Pandemie „Dänemark könnte ein neues Wuhan werden“: Coronakrise spitzt sich in Nordeuropa zu

Ein mutiertes Coronavirus in Dänemark, ein Lockdown in Norwegens Hauptstadt Oslo und immer härtere Restriktionen in Schweden: Nordeuropa kämpft gegen die neuerliche Ausbreitung des Virus.
12.11.2020 - 13:50 Uhr
In Dänemark fürchten Behörden und Experten, dass das mutierte Virus von den Nerzen auf den Mensch überspringen könnte. Dänemark ist der größte Nerzfellexporteur der Welt – bisher. Quelle: dpa
Station für Corona-Massentests in Frederikshavn (Dänemark)

In Dänemark fürchten Behörden und Experten, dass das mutierte Virus von den Nerzen auf den Mensch überspringen könnte. Dänemark ist der größte Nerzfellexporteur der Welt – bisher.

(Foto: dpa)

Stockholm Mit drastischen Worten beschreibt der Mikrobiologe Hans Jörn Kolmos die Corona-Lage in seinem Land: „Dänemark könnte ein neues Wuhan werden“, sagte er der dänischen Lokalzeitung „Jydske Vestkysten“ und warnte vor den Folgen eines mutierten Coronavirus, das bei Nerzen in mehreren Pelztierfarmen in Dänemark entdeckt worden ist.

Äußerst besorgniserregend sei, dass das Virus vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann.

Tatsächlich sind in Dänemark bislang schon 214 Menschen mit den fünf entdeckten Mutationen infiziert worden. Zwölf von ihnen mit der nach Meinung von Virologen gefährlichsten Mutation „Cluster 5“. Die Befürchtung ist groß, ein mutiertes Virus könnte einen Impfstoff unwirksam oder zumindest weniger effektiv machen.

Um das zu verhindern, hat die dänische Regierung drastische Maßnahmen beschlossen: Alle rund 16 Millionen Nerze in den 1100 Pelztierfarmen sollen getötet werden. Gleichzeitig beschloss die Regierung einen lokalen Lockdown in Nordjütland, wo die meisten der Farmen stehen.

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