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Premium Paolo Gentiloni im Interview „Nicht weit entfernt vom Vorschlag der Amerikaner“ – EU strebt hohe globale Mindeststeuer an

Paolo Gentiloni hält einen internationalen Steuerdeal noch in diesem Sommer für möglich. Die Inflation ist für den EU-Kommissar ein Grund zur erhöhten Wachsamkeit.
18.05.2021 - 18:45 Uhr
Brüssel sieht nicht die Gefahr einer Inflation. Quelle: vario-images
Euro-Münze

Brüssel sieht nicht die Gefahr einer Inflation.

(Foto: vario-images)

Brüssel Die EU-Kommission will den Kampf gegen die Steuervermeidung verstärken. Dazu will die EU große Unternehmen verpflichten, präzise Angaben über ihre Steuerlast zu veröffentlichen. „Wir wollen für mehr Transparenz sorgen“, sagte EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni im Interview mit dem Handelsblatt und der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“. „Das wird uns helfen, aggressive Steuerplanung zu bekämpfen.“ Auch gegen Briefkastenfirmen will Brüssel vorgehen.

Gleichzeitig bemühen sich die Europäer um einen internationalen Steuerkonsens. „Wir haben die Möglichkeit, im Juli in Venedig eine politische Einigung unter den G20-Staaten zu erzielen“, betonte Gentiloni. Der US-Vorschlag für einen globalen Mindeststeuersatz von 21 Prozent habe die Diskussionen belebt.

Die EU strebt ein ähnliches Niveau an. „Ich denke, dass wir nicht weit entfernt vom Vorschlag der Amerikaner liegen werden“, erläuterte Gentiloni. Der Italiener zeigte sich zuversichtlich, auch EU-Staaten wie Luxemburg und Irland, die bisher mit Niedrigsteuern um Investoren werben, von einer Steuerreform überzeugen zu können.

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