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Die Argentinier sind in Feierlaune, mit Franziskus wurde einer von ihnen Papst. Aber die Vergangenheit der katholischen Kirche in Argentinien ist nicht unbelastet – und wirft auch auf Franziskus einen Schatten.

Kommentare

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  • im übrigen muss ich den gläubigen leider mitteilen, dass der venezuelanische interim-präsident maduro, der am 14.04.2013 zum rechtmäßigen präsidenten gewählt wird, gestern augenzwinkernd die wahrheit über den ausgang der papstwahl verkündete:

    hugo chavez, inzwischen auf einer ebene mit jesus christus, hat die wahl angesichts der möglichkeit eines afrikanischen oder südamerikanischen papstes auf den argentinier gelenkt. offensichtlich gibt es eine neue hand im himmel. es wird auch erwartet, dass zeitnah eine verfassungsgebende versammlung im himmel abgehalten wird, um die kriche auf erden zu reformieren, damit die kirche wieder eine kirche des volkes wird. amen.

    in eines solche kirche könnte ich auch als agnostiker gehen.

    gott schütze die bolivarische revolution und ihren präsidenten maduro!

  • Wenn es um die unbefleckte seele des papstes geht ist das Handelsblatt gnadenlos. So viele Löschungen von Kommentaren gab es noch nie. Wieviel Umsatz steht denn auf dem Spiel? Was ist wichtiger: Die Vergangenheit eines Papstes erhellen( Kollaberation mit Massenmördern; Akzeptanz der Folterung und Ermordung der eigenen Mitbrüder; vielleicht sogar Unzucht mit Minderjährigen und Schutzbefohlenen....)oder aus Umsatzgründen mit Hitlers Nachfolgern und deren schweigenden Mitwissern schuldig zu werden?
    Ein klares Wort der Redaktion ist überfällig.

  • Grundlage Ihrer Unterstellungen sind vermutlich Behauptungen sogenannter Enthüllungsjournalisten, die zwar nichts zu enthüllen haben aber auch mal einen Tag auf die Titelseite wollen.

    Wir leben offensichtlich in einer Zeit maximaler geistiger Dumpfheit, in der sich vor allem der Hass auf alles Intakte artikuliert.

    Leute wie Sie tun mir leid!

  • Papst hatte keine Verbindung zur Militärjunta

    Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel hat Berichte kategorisch zurückgewiesen, wonach Papst Franziskus während der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) mit den damaligen Machthabern paktiert habe. Wörtlich sagte der 81-Jährige: "Es gab Bischöfe, die Komplizen der Diktatur waren, aber Bergoglio nicht." (BBC-Interview). Es gebe keinerlei Verbindung zwischen Bergoglio und der Diktatur, so der bekannte Menschenrechtler. Perez Esquivel bestätigte der BBC, dass ähnlich wie Bergoglio auch andere Ordensobere und Bischöfe versucht hätten, bei den Generälen zugunsten von Verschleppten und Inhaftierten zu intervenieren. Bitte bei der Wahrheit bleiben und keine, nicht beweisbare, Denunziation in die Welt setzen, liebe Maike und HB-Redaktion. Danke.

  • 1. Die katholische Kirche ist traditionell (z.B. keine Konfrontation gegen den Staat)!
    2. Der Orden der Jesuiten - Teil der katholischen Kirche - ist in vielen Dingen liberaler (Verhältnis Christus zu den Religionen, einige Aspekte der Theologie der Befreiung, Unauflöslichkeit der Ehe sowie das Pastoral für homosexuelle Personen). Wobei die Liberalität von den Ordensbrüdern unterschiedlich interpretiert wird (evtl. das Problem der beiden verhafteten Prister?). Diese Liberalität hat bis 2008 zu Spannungen innerhalb der katholischen Kirche geführt.
    3. Ziel des damaligen Pabstes Benedikt XVI war es, den Jesuiten - im Rahmen der Besinnung auf den traditionellen Weg - wieder eine klare Ausrichtung innerhalb der katholischen Kirche zu geben. Scheinbar ist es ihm gelungen!

  • Nur die sind wahrhaft arm, die einen Führer brauchen.

  • Der Papst ist der Bischof von Rom, nicht mehr und nicht weniger. Der Rest ist Folklore.

  • Vereinfachungen können uns dazu dienen, die Welt klarer zu sehen. Wir müssen dann aber wieder daran denken, die Filter aus unserer Sicht zu nehmen, die den Kontrast verstärkt haben. Schwarz-weiss-Denken ist in durchgängiger Form unangebracht.
    Petrus, der erste "Pabst" hat seinen Herrn und Gott Christus vielfach nicht (gleich) verstanden, er hat ihn sogar mehrfach verraten.
    SO MUSS ein Pabst sein, der den Menschen nahe ist: er muss selber Fehler haben UND er muss eine Verbesserungswilligkeit gezeigt haben.

    Kirche - egal welcher Denomination - ist doch eine Art Besserungsanstalt für uns alle hier. Sie und ich wir haben Fehler, wir haben unsere Vorstellung von der Welt, die sicher in vielem an "der Wahrheit" vorbei geht.

    Kirche ist kein Hort der Perfekten, das geht doch gar nicht. Nicht mit Menschen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Niemand hat je behauptet, dass nur ein "Heiliger" Papst werden darf, die Bibel ist voll von Gegenbeispielen. Als ob Gott ein geläuterter Sünder lieber ist, als ein (schein-)heiliger Engel.

    Und rechthaberische bzw. besserwisserische Spitzfindigkeiten über Dinge, die keiner mehr nachprüfen kann, sind so überflüssig wie dieser Artikel.

    Zwar reagieren Christen wesentlich toleranter auf derartiges getippse als vielleicht Vertreter anderer Religionen, doch wenn, wie in diesem Artikel sehe, dass der Schreiberling mit dieser komplexen Materie kein Ahnung hat, frage ich mich, wieviel Wissen und Kompetenz in den anderen Artikel des HB steckt?

    Vielleicht auch nur allgemeines Blah zur Befriedigung einzelner Klientel?

Mehr zu: Papst Franziskus - Ein Mann mit Vergangenheit