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Paris-Attentäter aus Molenbeek Die belgische Brutstätte der Terroristen

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Sinnbild misslungener Integration

Le Monde-Reporter filmt schockierende Szenen des Attentats

Brüssels Stadtteil Molenbeek gilt als Beispiel misslungener Integrationspolitik. Mehr als ein Viertel der rund 95.000 Einwohner stammt aus arabischen Ländern und Afrika. Fast jeder Dritte ist ohne Job. Wiederholt wurden in Molenbeek islamistische Terrorverdächtige festgenommen oder im Zuge von Ermittlungen Wohnungen durchsucht. Auch nach der Attacke in einem Thalys-Hochgeschwindigkeitszug im August hatte eine Spur nach Molenbeek geführt; ein 25-Jähriger Marokkaner hatte auf der Strecke Amsterdam-Paris um sich geschossen. Fahrgästen gelang es jedoch, den Mann niederzuringen.

Und auch einer der Attentäter, die an den Anschlägen rund um das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ beteiligt waren, hatte Verbindungen nach Belgien. 2006 gab es im Zuge von Anti-Terror-Ermittlungen eine Razzia im Islamischen Zentrum von Molenbeek.

Belgien ist eines der am stärksten durch Terrorismus gefährdeten Länder in Europa; im Verhältnis zur Bevölkerungszahl ist die Zahl jener, die als Dschihadisten nach Syrien gezogen sind, relativ hoch. Schätzungen der Sicherheitsbehörden zufolge stammen rund 500 Kämpfer in dem Krisengebiet aus Belgien.

„Eine Attacke auf die ganze Menschheit“
Bundeskanzlerin Angela Merkel
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„Wir weinen mit Ihnen. Wir werden gemeinsam mit Ihnen den Kampf gegen die führen, die Ihnen so Unfassbares angetan haben“

(Foto: dpa)
Der britische PREMIERMINISTER DAVID CAMERON
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Cameron zeigte sich „geschockt“ über die Anschläge in Paris und die Gewaltakte. „Unsere Gedanken und Gebete sind beim französischen Volk. Wir werden tun, was wir können, um zu helfen.“

(Foto: ap)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
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Erdogan sagte, die Türkei kenne Terrorismus und seine Auswirkungen aus eigener Erfahrung. „Wir teilen den Schmerz sowohl von Präsident (François) Hollande und des französischen Volkes.“ Erdogan forderte, Terrorismus müsse universell verurteilt werden. Die Logik „mein Terrorist ist gut, Deiner ist schlecht“ dürfe nicht mehr gelten. „Terrorismus hat keine Religion, keine Nation, keine Rasse, kein Vaterland.“ Hollande hat wegen der Anschlagsserie in Paris seine Teilnahme am G20-Gipfel abgesagt.

(Foto: AFP)
Peter Altmaier
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Kanzleramtschef Peter Altmaier meldete sich auf Twitter zu Wort: „Paris ist der Sehnsuchtsort der Freiheit. Man kann es bomben - nur zerstören kann man es nicht! Wir weinen um die unschuldigen Toten von Paris. Aber wir werden uns niemals beugen dem Hass, dem Fanatismus und der Gewalt!“ Zur möglichen Schließung deutscher Grenzen schrieb er: „Wir sind in Kontakt mit Frankreich und wir tun was wir tun müssen , sobald es auch nur das geringste Anzeichen gibt.“

(Foto: dpa)
Mats Hummels
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Weltmeister Mats Hummels meldete sich ebenfalls via Twitter zu Wort: „Back in Germany. Unbelievable what happened yesterday. This world is fucked up right now. My thoughts are with those who lost someone they love.“

(Foto: ap)
SPD-Chef Sigmar Gabriel
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Vize-Kanzler Sigmar Gabriel sichert Frankreich die Solidarität Deutschlands zu. „Die Terror-Anschläge in Paris richten sich gegen uns alle“, erklärt der Bundeswirtschaftsminister. „Wir Demokraten halten zusammen, wir werden Demokratie und Freiheit verteidigen. Hass, Gewalt und Angst dürfen keinen Platz haben, wir werden uns niemals dem Terror beugen.“

(Foto: dpa)
Benedikt Höwedes
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Nationalspieler Benedikt Höwedes schrieb auf Twitter: „Unsere Gedanken sind bei allen Opfern der tragischen Ereignisse von Paris. Ich bin entsetzt und erschüttert.“

(Foto: dpa)
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