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Paris nach dem Terror U2-Konzert mit ganz besonderen Gästen

Eigentlich wollte die Gruppe U2 um Sänger Bono Mitte November in Paris auftreten. Doch die Terroranschläge verhinderten ihre Konzerte. Jetzt holt die irische Band ihre Shows nach – und kündigt besondere Gäste an.
06.12.2015 - 13:30 Uhr
Zwei Konzerte gibt die Gruppe U2 um Sänger Bono in Paris. Quelle: ap
Sänger Bono

Zwei Konzerte gibt die Gruppe U2 um Sänger Bono in Paris.

(Foto: ap)

Wenn die Gruppe U2 an diesem Sonntagabend in der AccorHotels Arena in Paris ihr Abschlusslied anstimmt, wird es außergewöhnlich emotional werden. Denn die Band um Sänger Bono will sich Verstärkung auf die Bühne holen. So sollen die Eagles of Death Metal gemeinsam mit den irischen Musikern auftreten – jene Band, die in der Terrornacht von Paris am 13. November im Pariser Club Bataclan spielte.

In jener Nacht stürmten mehrere Extremisten den Konzertsaal, sie nahmen Geiseln, töteten etwa 90 Menschen. Die Bandmitglieder konnten sich von der Bühne retten, allerdings starb ein Verkäufer von Fanartikeln der Band. Auch drei Mitarbeiter ihres Musiklabels Universal kamen ums Leben. Zu den Anschlägen bekannte sich später die Terrormiliz Islamischer Staat.

Nun die Rückkehr der Eagles of Death Metal in die französische Hauptstadt. US-Sänger Bono hofft trotz der Pariser Terroranschläge auf reges Interesse an den Konzerten seiner Gruppe U2. Die bei den Attacken ums Leben gekommenen Menschen könne man nicht zurückholen, aber die Extremisten würden auch nicht den Charakter der Stadt verändern, sagte Bono Anfang der Woche in New York.

U2 sollte eigentlich am 14. November in Paris auftreten und steckte mitten in den Proben, als die Attentäter am 13. November an mehreren Orten der französischen Hauptstadt 130 Menschen durch Schüsse und Selbstmordattentate töteten. Nun tritt die Band am 6. und 7. Dezember in Paris auf.

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    Konzertbesucher könnten von U2 gute Stimmung erwarten, sagte Bono. Soweit er das französisches Publikum kenne, könne er sagen, dass Freude eine Trotzreaktion sei. Zugleich sprach er jenen Mut zu, die nach den Anschlägen nun keine Konzerte mehr besuchen wollen.

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