Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Parteigremium DNC US-Demokraten ändern Prozess für Präsidentschaftsnominierung

Clinton und Sanders lieferten sich 2016 einen erbitterten Kampf um die Nominierung der Demokraten. Nun ändert die Partei ihr Vorgehen bei der Kandidatenkür.
Kommentieren
Es deutet alles darauf hin, dass es bei den Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2020 ein großes Bewerberfeld geben wird. Quelle: AP
Bernie Sanders und Hillary Clinton

Es deutet alles darauf hin, dass es bei den Demokraten für die Präsidentschaftswahlen 2020 ein großes Bewerberfeld geben wird.

(Foto: AP)

ChicagoRund zwei Jahre vor der nächsten Präsidentschaftswahl in den USA haben die Demokraten entscheidende Veränderungen an ihrem Nominierungsprozess für Kandidaten vorgenommen. Mitglieder des Parteigremiums DNC stimmten am Samstag mehrheitlich dafür, den Einfluss der sogenannten Superdelegierten zu begrenzen. Das sind ranghohe Parteimitglieder, deren Rolle während des Vorwahlkampfes zwischen Hillary Clinton und ihres Konkurrenten Bernie Sanders in die Kritik geraten war.

Wie die Republikaner sieben auch die Demokraten ihren Präsidentschaftskandidaten in Vorwahlen aus einem Bewerberfeld aus. Dabei werden Delegierte für einen Parteitag bestimmt. Dieser nominiert dann im Sommer des Wahljahres endgültig den Kandidaten.

Neben den normalen Delegierten gibt es bei den Demokraten aber auch mehrere hundert Superdelegierte. Das sind Mandatsträger, wie Gouverneure oder Abgeordnete, aber auch ehemalige prominente Parteivertreter, wie etwa Ex-Präsidenten. Die Superdelegierten sind auf dem Nominierungsparteitag abstimmungsberechtigt, aber nicht an das Ergebnis einer Vorwahl gebunden.

Während des Rennens zwischen Clinton und Sanders hatten viele Superdelegierte schon früh ihre Sympathie für die ehemalige First Lady gezeigt. Das Lager des linken Senators und viele seiner Anhänger kritisierten das als unfair. Sie argumentierten, dass es das Abstimmungsverhalten der Wähler in den Vorwahlen beeinflusst habe.

Nach den neuen Regeln können die Superdelegierten nicht mehr in der ersten Wahlrunde auf dem Parteitag abstimmen. Sollte es aber eine zweite Runde geben, dürften sie wählen.

Die parteiinternen Vorwahlen beginnen Anfang 2020, der Nominierungsparteitag ist dann im Sommer, die eigentliche Wahl findet im November statt. Es deutet alles darauf hin, dass es bei den Demokraten ein großes Bewerberfeld geben wird. Neben Sanders werden dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden sowie der linken Senatorin Elizabeth Warren Ambitionen auf eine Kandidatur nachgesagt.

Brexit 2019
  • dpa
  • ap
Startseite

Mehr zu: Parteigremium DNC - US-Demokraten ändern Prozess für Präsidentschaftsnominierung

0 Kommentare zu "Parteigremium DNC: US-Demokraten ändern Prozess für Präsidentschaftsnominierung"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.