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Parteitag der Republikaner Mike Pence verspricht im Wahlkampf „Law and Order“

Nach seiner offiziellen Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner verteidigt Pence die Polizei: Wenn Demokraten das Land regierten, dann gebe es keine Sicherheit.
27.08.2020 Update: 27.08.2020 - 05:30 Uhr Kommentieren
Pence ist erneut US-Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner. Quelle: AFP
Mike Pence

Pence ist erneut US-Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner.

(Foto: AFP)

Fort McHenry, Washington Gut zwei Monate vor der Wahl in den USA haben die Republikaner ihren Parteitag am Mittwochabend (Ortszeit) fortgesetzt. Als Hauptredner ist am dritten Tag der Veranstaltung Vizepräsident Mike Pence angetreten. Der derzeitige US-Vizepräsident hat bei seiner Ansprache seine Nominierung als erneuten Vizepräsidentschaftskandidat der Republikaner angenommen. Es sei ihm eine große Ehre, Amerika in dieser Aufgabe zu dienen, sagte Pence in einer Ansprache für den Parteitag, in einer historischen Kaserne, Fort McHenry bei Baltimore im US-Staat Maryland. Die Zuhörer, unter ihnen seine Frau Karen und drei Kinder, erhoben sich von ihren Sitzen und applaudierten.

„Einige Leute denken, wir sind ein ziemlich verschieden“, sagte er in Bezug auf Präsident Donald Trump. „Er macht die Dinge auf seine eigene Art und Weise und zu seinen eigenen Bedingungen.“ Trump habe ihn sicherlich auf Trapp gehalten, aber was noch wichtiger sei, „er hat seine Versprechen an das amerikanische Volk gehalten“, erklärte Pence und sagte Trump seine Unterstützung für vier weitere Jahre zu. Der Präsident habe sich als Führungspersönlichkeit bewährt und die größte Wirtschaft der Welt erschaffen.

Weiteres zentrales Thema seiner Rede war Recht und Ordnung. „Die harte Wahrheit ist, dass Sie in Joe Bidens Amerika nicht sicher sind“, sagte Pence. Er warf Trumps Herausforderer vor, auf den Parteitagen der Demokraten nicht klar zu den gewalttätigen Ausschreitungen im Rahmen der „Black Lives Matters"-Proteste Stellung bezogen zu haben. „Unter Präsident Trump werden wir Seite an Seite mit denen stehen, die auf der dünnen blauen Linie stehen, und wir werden die Polizei nicht enttäuschen - nicht jetzt, niemals“, so Pence vor dem ausgesuchten Publikum, darunter Trump mit seiner Frau Melania, Pence' Familie. Gesichtsmasken sah man nur vereinzelt.

Auf der Rednerliste stehen auch die prominente Trump-Beraterin Kellyanne Conway, die zum Monatsende ihren Posten aufgibt, und der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell.

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    Wie schon in den vergangenen Tagen soll mit Lara Trump – der Ehefrau von Präsidentensohn Eric Trump – auch wieder jemand aus der Trump-Familie für den Amtsinhaber werben. Außerdem stehen mehrere weitere Redner auf dem rund dreieinhalbstündigen Programm. Das Motto des dritten Tages lautet „Land der Helden“.

    Überschattet wird der Parteitag von Unruhen in der Stadt Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin. Auslöser war ein Polizeieinsatz am Sonntag, dabei wurde dem 29-jährigen Afroamerikaner Jacob Blake in den Rücken geschossen. Der Familienvater liegt im Krankenhaus, nach Angaben seiner Familie ist er von der Hüfte abwärts gelähmt.

    Zum Auftakt des weitgehend virtuellen Parteitags hatten die Delegierten in Charlotte (North Carolina) Trump am Montag einstimmig zum Kandidaten für die Wahl am 3. November nominiert. Er will die Nominierung am Donnerstag zum Abschluss des Parteitags bei einer Rede vom Weißen Haus aus annehmen. Trump zieht gegen Joe Biden in die Wahl. Die Demokraten hatten den Ex-Vizepräsidenten in der vergangenen Woche zu ihrem Kandidaten gekürt.

    Mehr: Wie Trump das Weiße Haus in eine Wahlkampf-Bühne verwandelt

    • ap
    • rtr
    • dpa
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