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Patagonien Umweltverbände siegen gegen Staudammprojekt

Der geplante Staudamm in der chilenischen Region Patagonien soll beeindruckende Mengen Strom einbringen. Doch das oberste Gericht des Landes funkte den Projektplanern jetzt dazwischen.
21.06.2011 - 04:16 Uhr Kommentieren
Strommasten sollten eine Strecke von 1800 km abdecken. Quelle: dpa

Strommasten sollten eine Strecke von 1800 km abdecken.

(Foto: dpa)

Santiago/Chile Der oberste chilenische Gerichtshof hat am Montag ein umstrittenes Staudammprojekt in der Region Patagonien gestoppt.

In der chilenischen Hauptstadt Santiago gab das Gericht der Klage von Umweltverbänden und Abgeordneten statt und stoppte das Genehmigungsverfahren. Die Kläger warfen der zuständigen Regierungskommission vor, das Projekt nicht ausreichend geprüft zu haben.

Das von Präsident Sebastian Pinera unterstützte Projekt sieht den Aufbau von fünf Staustufen vor, die zusammen 2.750 Megawatt Strom erzeugen sollen. Über 1.800 Kilometer lange Überlandleitungen soll der Strom nach Santiago geleitet werden.

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