Paul Krugman

Der Wirtschaftsnobelpreisträger ist nie um eine kontroverse These verlegen.

Paul Krugman Was würden Sie den Nobelpreisträger fragen?

Im exklusiven Interview wird der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman dem Handelsblatt zu zentralen Themen der internationalen Wirtschaftspolitik Rede und Antwort stehen. Welche Frage würden Sie ihm stellen?
2 Kommentare

Paul Krugman ist einer der einflussreichsten Ökonomen unserer Zeit und eine gewichtige, nicht selten umstrittene Stimme der politischen Linken in den USA. Der „New York Times“-Kolumnist, der in Donald Trump eine Bedrohung für Wirtschaft und Demokratie sieht, landete zuletzt auf Platz 1 der vom US-Präsidenten ins Leben gerufenen „Fake News Awards“ – der vorerst letzte Höhepunkt der verbalen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Antagonisten, die nicht selten auf Twitter ausgetragen werden.

Im Vorfeld des Handelsblatt Global Business Strategy Day werden wir den Wirtschaftsnobelpreisträger Fragen zu zentralen Themen wie Brexit, Migration, Kryptowährungen und der europäisches Finanz- und Wirtschaftspolitik stellen. Krugman hat dabei ganze 280 Zeichen, um in kurzen und prägnanten Tweets seine Standpunkte zu teilen.

Sie als Handelsblatt-Leser haben über Twitter und Facebook mit dem Hashtag #HBGlobalDay die Möglichkeit, eigene Fragen einzureichen. Ausgewählte Vorschläge werden von uns aufgenommen und kommende Woche im Twitter-Interview live von Paul Krugman beantwortet.

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2 Kommentare zu "Paul Krugman: Was würden Sie den Nobelpreisträger fragen?"

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  • Den so genannten Wirtschaftsnobelpreis 2008 erhielt er insbesondere für seine „Analyse von Handelsstrukturen und Standorten ökonomischer Aktivität“. Damit ist nicht gesagt, dass er auch auf anderen Gebieten richtig liegt. Krugman ist amerikanischer Lobbyist. Wenn Krugman Keynesianer ist, gleichzeitig aber freie Märkte mag, in die der Staat aber eingreifen soll, wenn es zu Marktversagen kommt, dann ist das schon ein Widerspruch in sich. Der Staat hat in der Sozialen Marktwirtschaft die Rahmenbedingungen für Märkte zu setzen. Märkte ohne Regeln können nicht funktionieren. Nur in Krisensituationen -Krieg, Hungersnot-, muß es zu Verteilungen kommen, da die Märkte nicht funktionieren können. Wenn er das mit dem Eingreifen meint, dann ist es i.O. Derzeit wird aber überall Dirigismus eingeführt, es gibt also keinen Markt. Wenn es dann nicht klappt, wird Marktversagen vorgeschoben. In D in den letzten Jahrzehnten deutlich zu beobachten. Wir haben immer weniger Soziale Marktwirtschaft und immer mehr staatliche Steuerung. Sie könnten Herrn Krugman ja mal fragen, wie das Defizitspending auch zu Zeiten florierender Wirtschaft mit Keynes zu vereinbaren ist. Soweit mir bekannt, vertrat Keynes doch die Ansicht, dass der Staat in Krisenzeiten mit Krediten intervenieren muß, die dann aber in guten Zeiten wieder abgebaut werden. Bei seinen Anhängern ist davon nicht mehr die Rede.

  • Herr Trump hat den Herrn Krugman doch schon ausgezeichnet, was sollte man noch fragen ?

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