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Paul Manafort Sonderermittler Mueller beschuldigt Trumps Ex-Wahlkampfchef der Lüge

Paul Manafort soll die Ermittler in der Russland-Untersuchung belogen haben. Ihm wird vorgeworfen, seine Vereinbarung mit der US-Justiz gebrochen zu haben.
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Er soll das FBI und das Büro des Sonderermittlers bei einer Reihe von Themen angelogen und damit seine Vereinbarung mit der Justiz gebrochen haben. Quelle: Reuters
Paul Manafort

Er soll das FBI und das Büro des Sonderermittlers bei einer Reihe von Themen angelogen und damit seine Vereinbarung mit der Justiz gebrochen haben.

(Foto: Reuters)

WashingtonDonald Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort soll US-Ermittler in der Russland-Affäre belogen und damit gegen Auflagen seines Deals mit der Staatsanwaltschaft verstoßen haben. Diesen Vorwurf erhob Sonderermittler Robert Mueller, der die Russland-Untersuchungen betreut.

Nachdem Manafort sich auf eine Kooperation mit der Staatsanwaltschaft geeinigt habe, habe er über „eine Vielzahl von Sachverhalten“ gelogen und damit „Verbrechen nach dem Bundesrecht“ begangen. Staatsanwälte baten einen Bundesrichter, ein Datum für eine Verurteilung anzusetzen.

Manafort wies den Vorwurf der Lüge zurück. Seine Anwälte schrieben im Gerichtsantrag, ihr Mandant gehe davon aus, „wahrheitsgemäße Informationen geliefert“ zu haben.

Im September war Manafort des mehrfachen Finanzbetrugs für schuldig befunden worden. Er bekannte sich schuldig und erklärte sich dazu bereit, mit Muellers Team zu kooperieren. Der Sonderermittler prüft mögliche Geheimabsprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland vor der Wahl 2016. In dem Prozess gegen Manafort ging es allerdings nicht um seine Tätigkeit für die Kampagne des US-Präsidenten, sondern um seine Arbeit als Berater in der Ukraine.

Manafort sitzt derzeit in Haft und wartet auf den Urteilsspruch. Ihm droht eine lange Gefängnisstrafe.

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  • ap
  • dpa
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