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Penny Mordaunt

Die bisherige Entwicklungshilfeministerin soll den Posten von Gavin Williamson übernehmen.

(Foto: AP)

Penny Mordaunt Bekannt aus einer TV-Show: Großbritanniens neue Verteidigungsministerin

Penny Mordaunt löst Gavin Williamson an der Spitze des britischen Verteidigungsministeriums ab. Die Politikerin ist Brexit-Befürworterin.
02.05.2019 - 13:40 Uhr Kommentieren

London Weite Teile der britischen Bevölkerung kennen die neue Verteidigungsministerin wegen eines Auftritts, der mit Politik wenig zu tun hat: 2014 nahm Penny Mordaunt im blauen Badeanzug an der TV-Show „Splash!“ teil, einer britischen Nachahmung des Promi-Turmspringens, das Stefan Raab jahrelang auf Pro Sieben veranstaltete.

Aber auch auf politischer Ebene hält sich die konservative Politikerin, Abgeordnete der südenglischen Hafenstadt Portsmouth, nicht gerade zurück. Dass sie im EU-Referendum vor drei Jahren für den Austritt aus der EU gestimmt hatte und auch in aktuellen Diskussionen im Regierungskabinett für den Brexit eintritt, ist bekannt. Mehrfach wurde in den vergangenen Monaten gemunkelt, dass Mordaunt aus Protest gegen den Brexit-Kurs der Regierung von ihrem Posten als Ministerin für Entwicklungshilfe und Frauen zurücktreten wolle.

Doch trotz aller Bedenken an dem Vorgehen von Theresa May blieb Mordaunt in der Öffentlichkeit loyal. Und statt des Absprungs kommt nun der Karrieresprung – am Mittwochabend wurde Mordaunt zur Nachfolgerin des bisherigen Verteidigungsministers Gavin Williamson ernannt, der überraschend entlassen wurde.

Premierministerin May beschuldigt ihn, Informationen aus einem Treffen des nationalen Sicherheitsrats der Presse gegeben zu haben. Williamson weist diesen Vorwurf zurück

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    Als Reservistin der Royal Navy und ehemalige Staatssekretärin im Verteidigungsministerium gilt Mordaunt als logische Besetzung für den Job. Schon vor gut anderthalb Jahren wurde sie als Kandidatin für den Posten im Verteidigungsressort gehandelt, doch damals zog sie den Kürzeren.

    Aber kaum jemand in Großbritannien bezweifelt, dass sich Mordaunt auch wichtigere Posten als den der Entwicklungshilfeministerin zutraut. Und es gilt als ausgemachte Sache, dass bald der Posten der Premierministerin frei wird. Als Brexit-Befürworterin hat Mordaunt keine schlechten Karten, sollte der Kampf um die Nachfolge für Theresa May losgehen.

    Seit 2010 ist Mordaunt in der Politik. Davor arbeitete sie unter anderem im Wahlkampfteam des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush und als Pressesprecherin der britischen Lotteriegesellschaft. Als erste in ihrer Familie war Mordaunt zur Universität gegangen.

    Ihr Philosophie-Studium finanzierte sie sich mit einem spektakulären Job: als Assistentin eines Magiers, der den Zuschauern suggerierte, er zersäge sie in zwei Hälften.

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