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Persischen Golf Streit zwischen Iran und USA um Seestraße verschärft sich

Der Iran behauptet, die Straße von Hormus zu kontrollieren – ein Nadelöhr für Öltransporte nach Europa und die USA. Mike Pompeo widerspricht.
28.08.2018 - 08:16 Uhr Kommentieren
Der US-Außenminister will den freien Handelsfluss auf der wichtigen Schifffahrtsstraße weiter gewährleisten. Quelle: AFP
Mike Pompeo

Der US-Außenminister will den freien Handelsfluss auf der wichtigen Schifffahrtsstraße weiter gewährleisten.

(Foto: AFP)

Washington Der Streit um die Durchfahrtsrechte für die internationale Schifffahrt in der Straße von Hormus am Persischen Golf hat sich verschärft. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte am Montag, der Iran kontrolliere die Meerenge nicht. Er begegnete damit Äußerungen aus den Reihen der iranischen Revolutionsgarden.

Der Marinechef der Revolutionsgarden des Iran, Aliresa Tangsiri, hatte erklärt, sein Land kontrolliere den Golf und die Straße von Hormus vollständig. „Wir können die Sicherheit des Persischen Golfs garantieren, und es gibt so keine Notwendigkeit für die Anwesenheit der USA und anderen Staaten, die nicht hierher gehören.“ Man kontrolliere den militärischen sowie den zivilen Schiffsverkehr.

Die Revolutionsgarden hatten bereits mit einer Blockade der Meerenge gedroht. Der Iran hatte Anfang August ein Seemanöver mit kleinen Booten begonnen. Grundsätzlich könnten diese den Schiffsverkehr zum Erliegen bringen – mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen.

Die Straße von Hormus zählt zu den maritimen Nadelöhren, deren Sperrung die Ölversorgung weltweit ins Stocken bringen und die Preise in die Höhe treiben kann. Die Seerechtslage ist unklar. Die Schiffe müssen sowohl die Gewässer Omans wie des Iran durchfahren. Nach einem UN-Abkommen steht Kriegs- wie Handelsschiffen die Durchfahrt zu. Der Iran hat diesen Vertrag zwar unterzeichnet, aber ebenso wie die USA nie ratifiziert und damit in Kraft gesetzt.

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    Beim Passieren der Meerenge müssen Schiffe Hoheitsgewässer des Irans  durchfahren – sie ist an der engsten Stelle weniger als 60 Kilometer breit. Dennoch wird die Meerenge von vielen Schiffen benutzt, um die Ölhäfen wichtiger Förderländer, darunter der Arabischen Emirate, des Irans und Kuwaits anzulaufen.

    Pompeo twitterte, die Straße sei eine internationale Wasserstraße. Die Vereinigten Staaten würden mit ihren Partnern zusammenarbeiten, um den Schiffen Navigationsfreiheit und den freien Handelsfluss zu gewähren.

    • dpa
    • rtr
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