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Persischer Golf Drohnen-Angriff auf Pipeline – Saudi-Arabien macht Iran verantwortlich

Nach einem Drohnenangriff auf eine Ölpipeline macht Saudi-Arabiens Regierung den Iran verantwortlich. Dessen Regime verfolge eine Expansionsagenda.
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Anschlag auf Pipeline: Saudi-Arabien macht Iran verantwortlich Quelle: dpa
Ölförderung

Jemens Huthi-Rebellen haben den Angriff auf eine saudische Ölpipeline als Vergeltungsaktion für Angriffe des Königreichs bezeichnet.

(Foto: dpa)

RiadSaudi-Arabien macht seinen Erzfeind Iran für einen Drohnenangriff auf eine wichtige Ölpipeline des Königreichs verantwortlich. Der Angriff beweise, dass Jemens Huthi-Rebellen nichts anderes als ein Werkzeug seien, mit dem das iranischen Regime seine Expansionsagenda umsetzen wolle, erklärte Saudi-Arabiens stellvertretender Verteidigungsminister Chalid bin Salman am Donnerstag auf Twitter.

„Die vom Regime in Teheran angeordneten und von den Huthis ausgeführten Terrorakte schließen die Schlinge um die laufenden politischen Bemühungen“, schrieb der Sohn von König Salman.

Auch der saudische Staatsminister für Auswärtiges, Adel al-Dschbair, twitterte, die Huthis seien ein untrennbarer Teil der iranischen Revolutionsgarden und setzten deren Befehle um. Das hätten sie durch Angriffe auf Einrichtungen in Saudi-Arabien bestätigt.

In Saudi-Arabien war am Dienstag eine der wichtigsten Ölpipelines des Landes angegriffen worden. Die Huthis sprachen danach von einer Vergeltungsaktion für Angriffe Saudi-Arabiens im Jemen.

Die Rebellen kontrollieren große Teile des Bürgerkriegslandes. Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition unterstützt die international anerkannte Regierung des Jemens. Das Bündnis fliegt seit mehr als vier Jahren regelmäßig Luftangriffe gegen die Huthis. Am Donnerstag bombardierten Jets mehrere Ziele in der Hauptstadt Sanaa.

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  • dpa
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