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Perspektiven Westerwelle Foundation fördert junge Unternehmensgründer in Ruanda

Die Westerwelle Foundation will gemeinsam mit dem Essener Chemiekonzern Evonik junge Unternehmer in Ruanda fördern. Am Montag wurde ein Gemeinschaftsbüro mit 150 Arbeitsplätzen in Ruandas Hauptstadt Kigali eröffnet.
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Offizielle Eröffnung vom „Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung“ im Beisein des Wirtschaftsministers aus Ruanda, Vincent Munyeshyaka (2.v.r.), der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Thomas Wessel (r.), Personalvorstand Evonik, und Michael Mronz, Vorstandsvorsitzender der Westerwelle Foundation (l.). Foto: Westerwelle Foundation
Westerwelle Startup Haus

Offizielle Eröffnung vom „Westerwelle Startup Haus Kigali powered by Evonik Stiftung“ im Beisein des Wirtschaftsministers aus Ruanda, Vincent Munyeshyaka (2.v.r.), der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Thomas Wessel (r.), Personalvorstand Evonik, und Michael Mronz, Vorstandsvorsitzender der Westerwelle Foundation (l.). Foto: Westerwelle Foundation

KigaliUm im ostafrikanischen Ruanda Perspektiven für junge Menschen zu schaffen, hat die vom früheren Außenminister Guido Westerwelle gegründete Stiftung ein Förderprogramm für Unternehmer gestartet. Es werde viel darüber gesprochen, wie man in Deutschland mit dem Thema Flüchtlinge umgehen sollte, sagte Michael Mronz, der Chef der Westerwelle Foundation und Witwer des 2016 verstorbenen FDP-Politikers.

„Ich glaube, wir müssen mehr darüber sprechen, wie wir Menschen in deren Heimat eine Perspektive geben können.“ Dafür müsste unbedingt das Unternehmertum in afrikanischen Ländern entwickelt werden, sagte Mronz der Deutschen Presse-Agentur. Dazu will die Westerwelle Foundation gemeinsam mit dem Essener Chemiekonzern Evonik einen Beitrag leisten.

Am Montag eröffneten sie ein Gemeinschaftsbüro mit 150 Arbeitsplätzen in Ruandas Hauptstadt Kigali. „Ziel ist es, jungen Unternehmerinnen und Unternehmern eine Anlaufstelle zu bieten, wo sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können“, so Mronz. Zudem würden dort Veranstaltungen, Vorträge und Workshops rund um das Thema Unternehmensgründung angeboten.

An der Eröffnung des „Startup Hauses“ nahmen unter anderem die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und der ruandische Wirtschaftsminister Vincent Munyeshyaka teil. „Gründerinnen und Gründer haben ein großes Potenzial für die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Zukunft Ruandas“, sagte Dreyer.

Ruanda sei als Standort ausgewählt worden, da es eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung hingelegt habe und die Regierung gezielt das Unternehmertum fördern wolle, sagte Mronz. In dem kleinen ostafrikanischen Land fand 1994 ein Völkermord statt, bei dem innerhalb von drei Monaten rund 800.000 Menschen getötet wurden.

Die Westerwelle Foundation eröffnete bereits 2016 ein Gemeinschaftsbüro in Tunesien. Die Stiftung wurde 2013 von Guido Westerwelle und Ralph Dommermuth, Chef des Onlinekonzerns United Internet, gegründet. Westerwelle starb im Alter von 54 Jahren an den Folgen von Leukämie.

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  • dpa
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