Pistolen aus dem 3D-Drucker USA verlängern Verbot von Plastikwaffen

Das US-Abgeordnetenhaus hat ein Gesetz verlängert, das Waffen aus Plastik verbietet. Die Gefahr solcher Waffen, die von Metalldetektoren nicht erkannt werden, ist besonders akut, seit 3D-Drucker weiter verbreitet sind.
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Eine sogenannte Liberator-Pistole, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Quelle: ap

Eine sogenannte Liberator-Pistole, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

(Foto: ap)

WashingtonSchusswaffen aus Plastik, die unbemerkt durch Metalldetektoren und Röntgengeräte gebracht werden können, sollen in den USA auch weiterhin verboten sein. Nach einer kurzen Debatte stimmte das US-Abgeordnetenhaus am Dienstag (Ortszeit) für die Verlängerung eines entsprechenden Gesetzes um weitere zehn Jahre. Das Gesetz über sogenannte unauffindbare Waffen mit nur sehr geringem Metallanteil läuft kommenden Montagabend um Mitternacht aus, wenn es bis dahin nicht verlängert wird.

Der Senat muss dem Vorhaben noch zustimmen. Allerdings versuchen einige Senatoren in dem demokratisch dominierten Oberhaus, das Gesetz von 1988 auszuweiten und auch Waffen aus 3D-Druckern einen Riegel vorzuschieben. Denn bislang dürfen gedruckte Waffen abnehmbare Metallteile enthalten, die sich vor dem Gang durch eine Sicherheitskontrolle entfernen lassen.

„Wir müssen unbedingt dieses Schlupfloch schließen, das es jedem ermöglicht, legal eine Waffen herzustellen, die durch Entfernen des Metallteils unsichtbar gemacht werden kann“, teilte Senator Chuck Schumer mit.

Im Abgeordnetenhaus war es die erste Abstimmung über ein Waffengesetz seit dem Amoklauf an einer Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut mit 27 Toten vor knapp einem Jahr.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Pistolen aus dem 3D-Drucker: USA verlängern Verbot von Plastikwaffen"

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  • Diese Drucker sind mir seeehhhhr sympathisch. Endlich kann man sich eine Waffe besorgen. Munition lässt sich ebenfalls selbst leicht herstellen. Somit wird das leben und die Unverfrorenheit unserer Politiker wieder auf normal gesenkt. Wir wollen doch nicht vergessen, dass Waffenbesitz ein Naturrecht des Menschen ist. Schon vor der Steinzeit war Mensch bewaffnet. Ohne Waffen gäbe es uns schon längst nicht mehr. Und all die extrem überteuerten Ersatzteile, die man mit diesen §D Druckern herstellen kann - einfach genial.

  • Sinnvoll ist es den Drucker zu verbieten und nicht das Produkt. Kein Terorrist wird sich daran halten. Plastikwaffen kann bald jeder Jugendliche selber Drucken wenn die Preise für diese Drucker fallen.

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