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Politiker fordern Entschuldigung Japanischer Premier verärgert Südkorea

Eine als verharmlosend empfundene Äußerung des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe über die Rekrutierung von asiatischen Frauen während des Kriegs als Prostituierte hat die Regierung in Südkorea verärgert.

HB SEOUL. Abes Äußerungen seien „nicht hilfreich“ für die Bemühungen um bessere Beziehungen zwischen beiden Ländern, wurde Außenminister Song Min Soon am Samstag von der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap bei einem Besuch in Washington zitiert. Politische Parteien in Südkorea forderten von Abe eine Entschuldigung.

Abe soll am 1. März vor Reportern gesagt haben, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Zwang auf Frauen ausgeübt worden sei, um als Prostituierte in Soldatenbordellen zu arbeiten. Historiker schätzen, dass 200



000 dieser so genannten „Trostfrauen“ aus Korea, China und anderen Ländern vom japanischen Militär als Kriegsprostituierte ausgenutzt wurden. Im US-Kongress wird derzeit eine Resolution erwogen, in der Tokio zu einer formellen Entschuldigung und zur Übernahme der historischen Verantwortung für die „Trostfrauen“ aufgerufen werden soll.

Trotz einer erheblichen Verbesserung in den Beziehungen zwischen Südkorea und Japan in den vergangenen Jahrzehnten ist in Südkorea der Groll wegen der harschen japanischen Kolonialherrschaft von 1910-45 nach wie vor groß.

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