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Porträt Giuseppe Conte – vom Schattenminister zum Ministerpräsidenten

Die Chefs von Lega und Fünf Sterne haben sich gegenseitig blockiert. Stattdessen soll ein Jura-Professor ohne politische Erfahrung Italien führen.
Der designierte Regierungschef muss Italien auf Europakurs halten und dafür sorgen, dass die Wirtschaft nicht abrutscht. Quelle: dpa
Giuseppe Conte

Der designierte Regierungschef muss Italien auf Europakurs halten und dafür sorgen, dass die Wirtschaft nicht abrutscht.

(Foto: dpa)

Rom Seinen Namen hatte keiner auf dem Schirm. Zehn andere Kandidaten wurden genannt in den italienischen Medien, die sich mehr um die Personalie als die politischen Inhalte der neuen Regierung von Fünf Sterne und Lega kümmerten. Am Ende aber lief es auf Giuseppe Conte hinaus, den Jura-Professor, der der Fünf-Sterne-Bewegung nahesteht, aber kein Parteimitglied ist.

Gemeinsame Fotos von ihm und Parteichef Luigi Di Maio gibt es bereits. Denn der 54-Jährige gehörte dem Schattenkabinett an, das die Fünf Sterne im Wahlkampf vorstellten.

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