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Prämiensubventionen Wall Street feiert Obamacare

Der Oberste Gerichtshof der USA erklärt die Prämiensubvention von Obamacare für gültig. Der Gesundheitsbranche verheißt das einen günstigen Doppeleffekt. Die Republikaner hingegen haben nichts zu lachen.
26.06.2015 Update: 26.06.2015 - 03:41 Uhr Kommentieren
Demonstranten vor dem Obersten Gerichtshof der USA jubeln über das Urteil zu einem Kernbereich von Obamacare. Auch Anleger hatten Grund zur Freude. Quelle: dpa
Affordable Care Act (Obamacare)

Demonstranten vor dem Obersten Gerichtshof der USA jubeln über das Urteil zu einem Kernbereich von Obamacare. Auch Anleger hatten Grund zur Freude.

(Foto: dpa)

San Francisco Mit einer 6:3-Entscheidung rettet der Oberste Gerichtshof der USA am Donnerstag den Versicherungsschutz für Millionen Bürger: Die staatliche Subventionierung von Krankenversicherungsprämien ist demnach für alle Bundesstaaten der USA gültig. Das Urteil stürzt die republikanische Partei in eine Identitätskrise. Aber Gesundheitsaktien legten kräftig zu.

Für den Gesundheitsschutz in Obamas Sinne hatten 34 Bundesstaaten keine eigene Versicherungsbörse im Internet aufgebaut - aus Protest oder um Geld zu sparen. Die Bürger dieser Bundesstaaten müssen deshalb auf die Washingtoner Onlinebörse „healthcare.gov“ ausweichen.

Aber damit, so die Kläger im Fall „King vs Burwell“, verwirken diese Versicherten ihren Anspruch auf Prämiensubventionen. In einer unklaren Formulierung hatten sie die Chance gesehen, diese Zuschüsse für 34 Bundesstaaten zu kippen.

Hätten die Kläger Recht bekommen, wären Millionen Amerikaner betroffen. Schätzungen sprechen von bis zu 6,4 Millionen Versicherten, die praktisch über Nacht ihren Versicherungsschutz verloren hätten, weil sie die Prämien niemals alleine aufbringen könnten.

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    Dazu wäre praktisch der Stillstand der Bemühungen gekommen, fast 30 Millionen weiteren Versicherten den Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Dem hat das Gericht einen Riegel vorgeschoben.

    Doppeleffekt für die Gesundheitsbranche
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