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Präsentation im Pentagon US-Präsident Trump stellt am Nachmittag neue Raketenabwehrpläne vor

Eine deutlich modernisierte Raketenabwehr, womöglich teils im Weltraum, soll die USA sicherer machen. Russland sieht die Pläne als Bedrohung.
Update: 17.01.2019 - 09:16 Uhr 1 Kommentar
USA: Präsident Donald Trump stellt neue Raketenabwehrpläne vor Quelle: dpa
Donald Trump

Die neuen Raketenabwehrpläne des US-Präsidenten können auch im Weltraum stationierte Systeme umfassen.

(Foto: dpa)

Washington Die USA wollen zur Abwehr von Gefahren etwa aus Nordkorea, dem Iran sowie China und Russland offenbar massiv in neue Raketen-Abwehrtechnik investieren – und dabei auch im Weltraum stationierte Technik ins Auge fassen. US-Präsident Donald Trump will entsprechende Pläne am Donnerstag im Pentagon vorstellen, kündigte ein Regierungsmitarbeiter aus dem Weißen Haus am Mittwoch (Ortszeit) an. Im Rahmen der neuen Strategie solle auch ein Frühwarnsystem mit einem möglichen Einsatz weltraumgestützter Sensoren zur Ortung und Verfolgung feindlicher Raketen geprüft werden, sagte ein Regierungsvertreter in Washington.

Auszüge aus dem mehr als 80-seitigen Dokument der Raketenabwehragentur MDA wurden bereits im Vorfeld der Präsentation bekannt. Demnach sehen die USA unter anderem die Bestrebungen Russlands und Chinas, Überschallraketen zu entwickeln, als Bedrohung an. Solche Raketen sind mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit unterwegs und können während ihres Flugs ihre Richtung ändern. Sie sind deswegen nur sehr schwer abzufangen.

Zu den möglichen Investitionen gehören demnach auch Systeme, die im Weltraum stationiert sind. „Nach Informationen der „Washington Post“ sollen auch Hochleistungs-Laser angeschafft werden, die feindliche Raketen schon kurz nach deren Start zerstören können. Alle Waffen seien komplett defensiv orientiert und ausschließlich zur Abwehr möglicher Angriffe ausgerichtet.

Es gehe etwa auch darum, in Europa und Asien stationierte US-Kräfte besser zu schützen. Die US-Raketenabwehr sei zuletzt im Jahr 2010 überprüft worden. Seitdem hätten sich deutliche Veränderungen in der Sicherheitsumgebung eingestellt. Darauf solle nun reagiert werden.

Russland hat allerdings US-Pläne für einen Ausbau der Raketenabwehr wiederholt als Bedrohung bezeichnet. Die neue US-Strategie könnte daher auch zu neuen Spannungen zwischen beiden Seiten führen.

  • rtr
  • dpa
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1 Kommentar zu "Präsentation im Pentagon: US-Präsident Trump stellt am Nachmittag neue Raketenabwehrpläne vor"

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  • Hatten wir das (SDI-Programm) nicht schon einmal unter Reagan in den 80ern? War das damals nicht schon genauso irre? Vielleicht sollten wir - wie seinerzeit selbstverständlich - endlich mal wieder unseren Unmut darüber Zeigen und demonstrieren. Aber wahrscheinlich sind wir dafür mittlerweile viel zu träge...

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