Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Präsident sucht Asyl Aristide geflohen - Kanadische Truppen landen auf Haiti

In dem Karibikstaat überschlagen sich die Ereignisse: Präsident Aristide hat die Insel verlassen. US-Präsident Bush hat angekündigt, Soldaten zu schicken - als Vorhut für eine internationale Interventionstruppe. Kanadische Truppe sind bereits eingetroffen.
Jean-Bertrand Aristide

Jean-Bertrand Aristide. Foto: dpa

HB PORT-AU-PRINCE. Kanadische Truppen haben am Sonntag einem Fernsehbericht zufolge den Flughafen der Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince, unter ihre Kontrolle gebracht. Das meldete der Fernsehsender RDI.

Zuvor hatte US-Präsident George W. Bush erklärt, er habe die Entsendung von Marineinfanteristen nach Haiti befohlen. Sie sollten die Führung einer internationalen Stabilisierungstruppe bilden und für Ruhe und Ordnung in dem Land sorgen. Am Sonntagmorgen hatte sich Haitis Präsident Jean-Bertrand Aristide dem internationalen Druck gebeugt und sich ins Ausland abgesetzt.



Aristide: Zwischenstopp auf Antigua

Derweil blieb der Aufenthaltsort von Aristide unklar. Nach Angaben des dominikanischen Regierungssprecher Luis González Fabra landete Aristide nicht in der benachbarten Dominikanischen Republik, sondern flog über eine andere Karibikinsel in Richtung Afrika weiter. Nach einer Meldung der karibischen Nachrichtenagentur CMC legte das Flugzeug Aristides einen Zwischenstopp auf der Karibikinsel Antigua ein.

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote