Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Präsidenten-Entscheidung Pakistan bleibt Ausnahmezustand erspart

Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf hat sich nach Regierungsangaben trotz der instabilen Sicherheitslage gegen die Verhängung des Ausnahmezustands entschieden. Der Ausnahmezustand würde die Macht der Gerichte, die Bürgerrechte und die Meinungsfreiheit einschränken.

HB ISLAMABAD. „Der Präsident hat entschieden, den Ausnahmezustand im Land nicht zu verhängen“, sagte Informationsminister Mohammed Ali Durrani am Donnerstag nach einem Treffen mit Ministern und Sicherheitskräften dem Nachrichtensender Geo TV. „Es gibt Herausforderungen wie Terrorismus, aber der Präsident hat eine demokratische Denkweise und ist standhaft in seiner Entscheidung, die Wahlen pünktlich zu halten.“

Musharraf will sich im Herbst noch vom alten Parlament, das im Winter neu gewählt wird und in dem ihm eine Mehrheit sicher ist, für eine weitere Amtszeit als Präsident bestätigen lassen. Trotz des Protests der Opposition will der Militärmachthaber weiterhin zugleich Armeechef bleiben. Vor der Parlamentswahl wollen die beiden früheren Premierminister Nawaz Sharif und Benazir Bhutto aus dem Exil nach Pakistan zurückkehren, wo ihnen Korruptionsprozesse drohen.

Das pakistanische Verfassungsgericht verschob am Donnerstag eine Entscheidung über einen Antrag auf sichere Rückkehr, den Sharif gestellt hat. Die nächste Anhörung in dem Fall setzten die Richter auf Donnerstag kommende Woche fest.

Startseite
Serviceangebote