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Präsidentenwahl in Frankreich Ein völlig neues Spiel

Ein Wirtschaftsminister fordert seinen Chef heraus: Emmanuel Macron positioniert sich für die Präsidentschaftswahl 2017 als Konkurrent von Francois Hollande – und mischt die Politik des Landes kräftig auf. Eine Analyse.
Er hat viele Gegner, aber auch viele Fürsprecher: Frankreichs Wirtschaftsminister nimmt das höchste Amt im Staat ins Visier. Quelle: Reuters
Emmanuel Macron

Er hat viele Gegner, aber auch viele Fürsprecher: Frankreichs Wirtschaftsminister nimmt das höchste Amt im Staat ins Visier.

(Foto: Reuters)

Sie haben es alle befürchtet, aber doch nicht erwartet: Frankreichs junger Wirtschaftsminister Emmanuel Macron bringt das Kalkül von Linken, Rechten und Rechtsextremen durcheinander, weil er mit seiner Bewegung „En Marche!“ in den Wahlkampf 2017 eingreift. Strikt formal hat er seine Kandidatur noch nicht erklärt, doch sein Anspruch „Wir sind die Bewegung der Hoffnung, wir tragen das bis 2017, bis zum Sieg“ ist nichts anderes als eine Bewerbung.

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