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Präsidentschaftsvorwahl in Frankreich Eine Hürde für Populisten

In Frankreich entscheiden sich die Konservativen für François Fillon – und gegen Nicolas Sarkozy. Der neue Favorit der Partei erschwert der Rechtspopulistin Marine Le Pen das Geschäft. Ein Kommentar.
21.11.2016 - 18:00 Uhr
Der Überraschungssieger der ersten Runde muss am kommenden Sonntag gegen Alain Juppé bestehen, dann führt er die Konservativen in den Wahlkampf. Quelle: AFP
Francois Fillon

Der Überraschungssieger der ersten Runde muss am kommenden Sonntag gegen Alain Juppé bestehen, dann führt er die Konservativen in den Wahlkampf.

(Foto: AFP)

Erst in seiner Abschiedsrede fand Nicolas Sarkozy die Worte, die man früher von ihm erwartet hatte: „Verirren Sie sich nie auf den Weg der Extreme, Frankreich verdient Besseres als das.“ In der Stunde seiner Niederlage hat er die Warnung vor den Populisten ausgesprochen, die ihm vorher nicht über die Lippen kommen wollte.

Sein früherer Premier François Fillon hat nun die besten Chancen, im April und Mai 2017 den Kampf mit den Rechtspopulisten der Front National aufzunehmen. Sein überraschend gutes Abschneiden bei der Vorwahl zeigt, dass man Frankreich vielleicht vorschnell als nächsten Dominostein gesehen hat, den die Populisten umstürzen.

Fillon hat gezeigt, dass man auch in dem veränderungsscheuen Land jenseits des Rheins mit einem Reformprogramm viele Wähler mobilisieren kann. Zumindest die Konservativen sind noch erreichbar für eine Botschaft, die auf wirtschaftliche Vernunft setzt und nicht auf Rassenhass, Sexismus und Fantasien von nationaler Überlegenheit.

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