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Präsidentschaftswahl Brasilien wählt neuen Präsidenten – Jair Bolsonaro profitiert von der Wut

Am Sonntag beginnt die erste Wahlrunde. Vor allem der ultrarechte Jair Bolsonaro ist Nutznießer der aufgestauten Gefühle gegen die Führungselite.
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Der Ex-Militär gibt sich gerne rechtsradikal, homophob, gewaltverherrlichend und frauenfeindlich. Quelle: Reuters
Bolsonaro-Unterstützer in São Paulo

Der Ex-Militär gibt sich gerne rechtsradikal, homophob, gewaltverherrlichend und frauenfeindlich.

(Foto: Reuters)

Sao PaulaDie Abstimmung dürfte von Wut auf die Führungselite geprägt sein: Am heutigen Sonntag wählen die Brasilianer in einer ersten Wahlrunde einen neuen Präsidenten. Profiteur der aufgestauten Gefühle ist laut Umfragen aber kein Außenseiter, sondern ein seit 27 Jahren im Parlament sitzender Politiker, der ultrarechte Jair Bolsonaro. Dieser hat im Wahlkampf allerdings auf Außenseiterthemen gesetzt: etwa auf nostalgische Gefühle für die frühere Militärdiktatur oder Beleidigungen gegenüber Frauen und Schwulen.

Er hat versprochen, Verbrechen stärker zu bekämpfen, indem Kontrollen für tödliche Polizeieinheiten gelockert werden. Es wird erwartet, dass Bolsonaro die erste Runde für sich entscheiden und am 28. Oktober in einem engen Rennen gegen den linksgerichteten Kandidaten Fernando Haddad von der Arbeiterpartei antreten wird.

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