Präsidentschaftswahl in Frankreich Der Wahlkampf der Systemveränderer

Frankreichs Präsidentschaftskandidaten wollen sich allesamt als Systemkritiker profilieren. Das Land steht vor einer politischen Erschütterung, wie Nationen sie alle fünfzig, hundert Jahre erleben. Eine Analyse.
Wer seine berufliche Existenz als völlig ungesichert erfährt, setzt keine Hoffnung mehr in das politische System – und ist zu einem radikalen Neuanfang bereit. Quelle: AP
Protest von Uber-Fahrern in Paris

Wer seine berufliche Existenz als völlig ungesichert erfährt, setzt keine Hoffnung mehr in das politische System – und ist zu einem radikalen Neuanfang bereit.

(Foto: AP)

Bei der kommenden französischen Präsidentschaftswahl sind nur noch Systemveränderer am Werk: Von ganz links bis ganz rechts werben die Kandidaten mit ihrer Absicht, „das System“ überwinden zu wollen. Sogar der Konservative François Fillon, mit fast 40 Jahren Ochsentour in den politischen Institutionen des Landes nicht unbedingt ein Außenseiter, bezeichnet seine Kritiker als Kräfte „des Systems, das gegen mich zurückschlägt“.

„Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Revoluzzer.“ Die Strategen der Kandidaten haben erfasst, dass die Franzosen ihre Politiker gründlich satthaben. 80 Prozent unserer Nachbarn sehen sie als korrupt und weltfremd an.

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