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Präsidentschaftswahl USA Umfragen, Kandidaten und Zahlen zu den US-Wahlen 2020

Die Präsidentschaftswahl in den USA steht kurz bevor. Präsident Trump strebt eine zweite Amtszeit an, Konkurrent Biden will dies verhindern - ein Überblick.
01.09.2020 Update: 27.10.2020 - 11:58 Uhr Kommentieren
Das US-Wahl Briefing des Handelsblatts informiert über die aktuellsten News und die neusten Nachrichten zur Präsidentschaftswahl 2020.
Präsidentschaftswahl USA 2020

Das US-Wahl Briefing des Handelsblatts informiert über die aktuellsten News und die neusten Nachrichten zur Präsidentschaftswahl 2020.

Düsseldorf Im November 2020 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Doch welcher der beiden Kandidaten kann die Wahlen in den USA für sich entscheiden und künftig die Geschicke der Vereinigten Staaten lenken? 

Aber wie wählen die USA? Welche Kandidaten gibt es und was vertreten sie? Die wichtigsten Fragen rund um die US-Präsidentschaftswahl 2020.

Präsidentschaftswahl USA 2020 – die wichtigsten Fragen und Antworten

Wann ist die Präsidentschaftswahl 2020 in den USA?

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    Am 3. November 2020 wählen die USA einen neuen Präsidenten für die kommenden vier Jahre. Aktuelle News, neueste Entwicklungen und Zahlen zur Präsidentschaftswahl bekommen sie in unserem US-Wahlbriefing des Handelsblatt - das Briefing erscheint jeden Mittwoch und ist kostenlos.

    Das US-Wahlbriefing des Handelsblatts - abonnieren und informieren.

    Wer darf bei der US-Wahl abstimmen?

    Jeder US-Amerikaner, der das 18.Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz in einem der 50 US-Bundesstaaten oder im District of Columbia hat oder zuvor hatte, ist aktiv berechtigt, seine Stimme bei der Präsidentschaftswahl 2020 abzugeben. Jeder wahlberechtigte US-Bürger darf seine Stimme nur in seinem jeweiligen Bundesstaat abgeben.

    Ausgenommen sind je nach Bundesstaat auch Gefängnisinsassen, Straftäter und Menschen, die sich nicht offiziell ausweisen können. Anders als in Deutschland muss in den USA nicht jeder Bürger einen gültigen Personalausweis führen, sondern kann sich über den Führerschein oder die Social ID ausweisen. Sind diese aber verloren gegangen, sind Bürokratie und Kosten oft eine Hürde, um diese wiederzuerlangen.

    Laut der NGO The Sentencing Project haben so mehr als 6,1 Millionen US-Bürger keine Wahlberechtigung. Derzeit gibt es viele Proteste und Bewegungen, die sich für das Recht auf Wählen einsetzen.

    Welche Kandidaten treten bei der Wahl an?

    Bei der Präsidentschaftswahl 2020 in den USA treten der amtierende US-Präsident Donald Trump für die Republikaner und sein Herausforderer Joe Biden von den Demokraten an. Bei einem Wahlsieg von Donald Trump wäre es seine zweite und damit letzte vierjährige Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten .

    Wie sehen die aktuellen Umfragen aus?

    Aktuellen Umfragen zufolge wirkt sich die Coronakrise in den USA negativ auf die Umfragewerte des aktuellen US-Präsidenten Trump aus. Der Herausforderer der Demokraten Joe Biden liegt mit einem Vorsprung von acht Prozent vorn, heißt es in den aktuellen Angaben von RealClearPolitics. Dieser Vorsprung verfestigt sich seit Anfang August.

    Grafik

    Die Plattform RealClearPolitics nutzt einen Umfrageaggregator. Dieser kombiniert Umfragen, die im etwa gleichen Zeitraum erschienen sind, und errechnet den Mittelwert aus den Ergebnissen.

    Donald Trump steht im Fokus der Pandemie, da die Fallzahlen in den USA weiterhin steigen und auch im internationalen Vergleich sehr hoch ausfallen. Sollten die Infektionszahlen in den USA langfristig zurückgehen und die Wirtschaft wieder in Schwung kommen, könnte er aber gute Chancen haben im November wiedergewählt zu werden.

    Wie unterscheidet sich das Wahlsystem in den USA von dem in Deutschland?

    Das Wahlsystem in den USA unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht vom System in Deutschland. Einer der größten Unterschiede liegt in der Auswertung der Stimmen in einzelnen Bundesstaaten. Denn ausschlaggebend ist in den USA nicht alleine die Zahl der für einen Kandidaten abgegebenen Stimmen, sondern in welchem Bundesstaat wie abgestimmt wurde. Elf Bundesstaaten - sogenannte Swing States - haben eine andere Gewichtung. Heißt, es kann auch der Kandidat gewinnen, der zwar in Summe weniger Stimmen hat, aber diese Staaten für sich überzeugen kann.

    Wann sind die ersten Hochrechnungen zu erwarten?

    Die ersten Hochrechnungen nach Ende der Stimmenabgaben basieren ganz ähnlich wie bei einer Bundestagswahl in Deutschland auf Nachwahlbefragungen, sogenannte „Exit polls“. Zeigen diese eine klare Tendenz über den Ausgang der Wahl in einem Staat, wird diese Tendenz für beziehungsweise gegen einen der Kandidaten als Prognose veröffentlicht. Lässt sich durch die „Exit polls“ keine Tendenz erkennen, gelten die Ergebnisse eines Bundesstaates solange als „too close to call“. Dies gilt so lange bis genügend Wahlbezirke ausgezählt sind.

    In Deutschland sind die ersten Ergebnisse und Hochrechnungen der US-Wahlen im Normalfall wegen der Zeitverschiebung gegen 1 Uhr zu erwarten. Meistens sind es die Ergebnisse der Staaten Indiana oder Kentucky. Rund eine Stunde später – gegen 2 Uhr deutscher Zeit – folgen die Zahlen wichtiger „Swing States“ wie Pennsylvania, Ohio und Florida. Gegen 3 Uhr folgen weitere wichtige Staaten wie Wisconsin oder Arizona.

    Diese Zeitangaben können sich allerdings leicht verschieben, sollte es bei der Auszählung der abgegebenen Stimmen Probleme geben. Damit ist bei der Präsidentschaftswahl 2020 durchaus zu rechnen, da die Entscheidung über den Ausgang der Wahl in diesem Jahr vermutlich wesentlich später fallen wird, da aufgrund der Coronakrise in den USA mit einem hohen Anteil von Briefwählern gerechnet

    Wegen der großen Bedeutung der Briefwahl bei den US-Wahlen im November hat das Repräsentantenhaus ein Gesetz zur Stärkung der staatlichen Post beschlossen. Es verbietet der Post, weniger Dienstleistungen als zu Jahresbeginn anzubieten und sieht zudem eine Finanzspritze von 25 Milliarden US-Dollar (21 Milliarden Euro) vor.

    Was sind „Swing states“?

    Als „Swing states“ werden die Staaten in den USA bezeichnet, bei dem sowohl Demokraten als auch Republikaner gute Chancen haben, die Wahl für sich zu entscheiden. Der Begriff beschreibt also Bundesstaaten, die aufgrund vorangegangener Wahlen weder den Demokraten noch den Republikanern zugeschrieben werden können. Gerade die „Swing states“ haben oftmals großen Einfluss auf den Aushang einer Präsidentschaftswahl in den USA. Die Wahlergebnisse dieser Staaten werden daher mit besonders großer Spannung erwartet. Für 2020 sind es die Staaten Colorado, Florida, Iowa, Michigan, Minnesota, Nevada, New Hamphire, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, Virginia und Wisconsin.

    Wann ist mit dem Ergebnis der US-Wahl 2020 zu rechnen?

    Wer letztendlich US-Präsident wird, entscheidet sich in der Regel nicht vor 5 Uhr deutscher Zeit. Da die meisten der spät ausgezählten Staaten - darunter der große Staat Kalifornien - traditionell allerdings an die Demokraten fallen, wagen die Sender oft vorab ein Ergebnis anzugeben.

    So stand etwa die Wahl von Barack Obama im Jahr 2012 bereits um 5.15 Uhr fest, der Sieg von Donald Trump über Hillary Clinton vor vier Jahren hingegen erst gegen 8.30 Uhr. Auch 2020 könnte es zu einer späten Wahlentscheidung kommen, da die Stimmenauszählung durch den großen Anteil an Briefwählern aufwendig sein wird.

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