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Präsidentschaftswahlen in Frankreich Polarisierte Wählerschaft in Mehrheit

Kurz vor den anstehenden Wahlen in Frankreich zeigt eine Umfrage, dass die Wähler im Vergleich zu anderen europäischen Ländern Randparteien bevorzugen. Vor allem eine Partei erhält dabei die Zustimmung vieler Franzosen.
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Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kandidiert als Präsidentschaftskandidatin am kommenden Sonntag. Besonders die extreme Rechte erhält in Frankreich viel Zustimmung. Quelle: Reuters
Marine Le Pen

Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kandidiert als Präsidentschaftskandidatin am kommenden Sonntag. Besonders die extreme Rechte erhält in Frankreich viel Zustimmung.

(Foto: Reuters)

Paris/GüterslohDie politische Mitte ist in Frankreich laut einer Umfrage deutlich schwächer als im Durchschnitt der Europäischen Union. In der Wählerschaft des Landes, das am Sonntag seinen neuen Präsidenten wählt, seien die Ränder im Vergleich wesentlich stärker ausgeprägt. Nur 36 Prozent der Franzosen ordneten sich politisch als Mitte-links oder Mitte-rechts ein, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung. In der EU verorten sich demnach 62 Prozent der Befragten in der Mitte des Spektrums. Zugleich schätzten die Franzosen quer durch alle politischen Lager die Situation ihres Landes schlechter ein als die EU-Bürger insgesamt.

Besonders die extreme Rechte ist in Frankreich deutlich stärker als im Durchschnitt aller 28 EU-Länder: 14 Prozent der befragten Franzosen stufen sich als extrem rechts ein, EU-weit sind es nur 4 Prozent. 19 Prozent der Franzosen bezeichnen sich als rechts, 25 Prozent als links und 6 Prozent als extrem links. Im Finale der Präsidentenwahl trifft am Sonntag die Rechtspopulistin Marine Le Pen auf den sozialliberalen Kandidaten Emmanuel Macron, der in Umfragen deutlich vorn liegt.

Für die Bertelsmann-Studie wurden gut 11 000 Europäer zu ihren politischen Ansichten befragt.

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  • dpa
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