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Preis für Öl sinkt langsam Opec hält an Preisspanne fest

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) strebt weiterhin einen Ölpreis zwischen 22 und 28 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Dies sagten die Ölminister von Katar und Indonesien, Abdullah Attijah und Purnomo Yusgiantoro, am Freitag in Damaskus.

HB DAMASKUS. Er sei überzeugt, dass 28 Dollar einen angemessenen Preis darstellten. Der Ölminister von Saudi-Arabien, Ali el-Nueimi, sagte, die Organisation versuche, den Ölpreis in der Gegend von 25 Dollar pro Barrel zu halten. Angesichts des Höhenflugs der Rohölpreise war zuvor darüber spekuliert worden, dass die Opec ihr Preisziel deutlich erhöhen könnte.

Der Opec-Preis für Öl liegt bereits seit längerem über dem vom Kartell anvisierten Korbpreis für Opec-Öl von 22 bis 28 Dollar. Zuletzt hatte er bei 36,80 Dollar je Barrel gelegen. Auf Basis der Fundamentaldaten sei ein Preis von 25 Dollar je Barrel angemessen, sagte Yusgiantoro der italienischen Zeitung. Die elf Opec-Länder würden derzeit bei rund 88 % ihrer Kapazität produzieren.

In London kostete ein Barrel der marktführenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli mit 35,93 Dollar fast 50 Cent weniger als am Vortag. US-Öl hatte zuletzt knapp 40 Dollar je Barrel gekostet. Am Dienstag waren die Ölpreise aus Angst vor Versorgungsengpässen nach dem Anschlag in Saudi-Arabien vom Wochenende auf die höchsten Stände seit mehr als 20 Jahren geklettert. Die leichte Entspannung beim Ölpreis führten Händler aber weniger auf den Opec-Beschluss als vielmehr auf US-Daten zu deutlich gestiegenen Öl- und Benzinvorräten zurück.

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