Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Premierminister-Bewerber Boris Johnson lehnt derzeit Militäreinsatz gegen Iran ab

Er ist der Favorit im Rennen um das Amt des britischen Premierministers: Boris Johnson. Der Tory-Politiker unterstützt einen Militäreinsatz der USA gegen den Iran nicht.
Kommentieren
Diplomatie sei der beste Weg, betonte Johnson. Quelle: dpa
Boris Johnson

Diplomatie sei der beste Weg, betonte Johnson.

(Foto: dpa)

London Der Favorit im Rennen um das Amt des britischen Premierministers, Boris Johnson, würde derzeit einen Militäreinsatz der USA gegen den Iran nicht unterstützen. Das sagte der Tory-Politiker in einer Debatte mit seinem Konkurrenten, Außenminister Jeremy Hunt. „Wenn ich jetzt Premierminister wäre, würde ich dann eine Militäraktion gegen den Iran unterstützen? Die Antwort ist „nein““, sagte Johnson am Montagabend in London.

Sowohl Johnson als auch Hunt warnten eindringlich vor einem Krieg gegen den Iran. Diplomatie sei der beste Weg, betonte Johnson in der von der Zeitung „Sun“ und dem Sender Talkradio organisierten Debatte.

Die Lage in dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist sehr angespannt. Nach mehreren Zwischenfällen rund um die Schifffahrtswege im Persischen Golf und im Golf von Oman waren in den vergangenen Wochen Befürchtungen gewachsen, es könne zu einer militärischen Eskalation zwischen beiden Ländern kommen.

In Großbritannien stimmen die etwa 160.000 Mitglieder der Konservativen Partei per Briefwahl über die Nachfolge für die scheidende Premierministerin Theresa May ab. Am 23. Juli soll bekanntgegeben werden, wer neuer Parteichef und damit Premierminister wird. Johnson liegt Umfragen zufolge haushoch vorn.

Mehr: In einem Interview offenbarte Boris Johnson große Wissenslücken beim Brexit-Plan. Auch ansonsten hinterließ er keinen guten Eindruck.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Premierminister-Bewerber - Boris Johnson lehnt derzeit Militäreinsatz gegen Iran ab

0 Kommentare zu "Premierminister-Bewerber: Boris Johnson lehnt derzeit Militäreinsatz gegen Iran ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.