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Pressekonferenz des russischen Präsidenten Putin muss sich unangenehmen Fragen stellen

Das dürfte unangenehm werden: Kremlchef Putin stellt sich der Weltpresse und wird dabei wohl um die Themen Ukrainekrise und Rubelverfall nicht herum kommen. Doch im Vordergrund wird natürlich seine Sicht der Welt stehen.
18.12.2014 Update: 18.12.2014 - 09:03 Uhr 2 Kommentare
„So und nicht anders sieht es aus“ – das scheint Wladimir Putin dem internationalen Publikum, hier bei einer Konferenz der Welthandelsorganisation, sagen zu wollen. Quelle: dpa

„So und nicht anders sieht es aus“ – das scheint Wladimir Putin dem internationalen Publikum, hier bei einer Konferenz der Welthandelsorganisation, sagen zu wollen.

(Foto: dpa)

Moskau Kremlchef Wladimir Putin stellt sich an diesem Donnerstag in Moskau den Fragen der Weltpresse. Zu dem Großereignis sind mehr als 1200 Journalisten aus dem In- und Ausland angemeldet. Das Spektakel ist für Putin bereits Routine, allerdings dürften die Fragen in diesem Jahr unangenehmer als sonst sein.

Nach der Annexion der Krim und der zum Teil vom Kreml mitverantworteten Krise im Nachbarland dürften sich die Fragen vor allem um den Ukraine-Konflikt drehen. Hier sieht sich der Kreml mit dem Westen im Machtkampf um Einfluss in der strategisch wichtigen Ex-Sowjetrepublik.

Auch die wirtschaftlichen Probleme Russlands dürften zur Sprache kommen. Zuletzt hatte der Rubel massiv an Wert verloren, Moskau reagierte mit Verkäufen von Devisenreserven.

Am Donnerstag ist der Kurs des Rubel weiter gestiegen. Am Morgen war in Moskau ein Euro 72 Rubel wert, nach 75,10 Rubel bei Börsenschluss am Vorabend. Ein Dollar kostete 58,55 Rubel. Am Mittwochabend mussten für einen Dollar 60,65 Rubel gezahlt werden. Auch der Börsenindex RTS kletterte nach oben, er stieg um knapp sieben Prozent.

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    Als absoluter Profi überlasst Putin aber nichts dem Zufall. Der Präsident habe sich intensiv auf die im Staatsfernsehen live übertragene Fragestunde zu innen- und außenpolitischen Themen vorbereitet, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow.

    Es ist bereits die zehnte Pressekonferenz dieser Art in Putins 15 Jahren an der Macht. Im vergangenen Jahr dauerte das Spektakel im World Trade Center am Fluss Moskwa mehr als vier Stunden.

    • dpa
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    2 Kommentare zu "Pressekonferenz des russischen Präsidenten: Putin muss sich unangenehmen Fragen stellen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ehrlich gesagt, ich kenne nur ganz wenige Merkel-Versteher !!!
      -
      Sie verkauft uns gerade mal wieder..... an die USA: ich sage nur TTIP, und auch die Ukrainekrise zeigt die volle UNFÄHIGKEIT und BOSHEIT des Westen und dieser MÖRDER-Kanzlerin !!!
      -
      Sie hilft Nazis und Mördern in der Ukraine....sie hilft den US-Kriegern....und sie zieht ihr eigenes Volk mit TTIP über den Tisch.
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      2 Millionen Unterschriften gegen TTIP werden jedoch mal so einfach unter den Teppich gekehrt. Hoffentlich fehlen diese Stimmen bei der nächsten Wahl unseren Blockparteien.

    • Die Verbrechen und Ziele der Faschisten in den USA und ihrer “treuen Vasallen” auf der ganzen Welt hat Paul Craig Roberts in diesem Artikel auf den Punkt gebracht:

      “Am Rande von Krieg und wirtschaftlichem Kollaps”

      http://antikrieg.com/aktuell/2014_12_14_amrande.htm

      Ich kann dem nichts mehr hinzufügen …

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