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"Pro-israelische Haltung" Israel und Österreich vor „Reparatur“ ihrer Beziehungen

Israel und Österreich werden nach einer mehr als dreijährigen politischen „Eiszeit“ vermutlich in Kürze wieder volle diplomatische Beziehungen aufnehmen. Wie die israelischen Medien am Montag berichteten, wird die österreichische Außenministerin Benita Ferrero-Waldner an diesem Dienstag in Jerusalem erwartet, um die „Aussöhnung“ zwischen beiden Ländern zu besiegeln.

dpa JERUSALEM. Israel hatte im Februar 2000 seinen Botschafter aus Wien abberufen, als die Österreichischen Volkspartei (ÖVP) Koalitionsverhandlungen mit der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) des österreichischen Rechts-Populisten Jörg Haider begann. Österreich wiederum beließ seinen Botschafter in Tel Aviv.

Als Grund für die Wiederannäherung nennen israelische Diplomaten nicht nur das Ausscheiden Haiders aus der österreichischen Bundespolitik. Die Regierung in Wien habe außerdem inzwischen im Nahostkonflikt „eine pro-israelische Haltung“ angenommen. „Wir sind dabei, unsere Beziehungen zur Europäischen Union zu verbessern, und Österreich ist ein führender Kandidat für die Überprüfung dieser Beziehungen“, hieß es am Montag in Jerusalem.

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