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Protest gegen China Junge Tibeterin zündet sich an

Aus Protest gegen China hat sich eine junge Tibeterin im Südwesten des Landes angezündet. Die 20-Jährige ist an den schweren Verletzungen gestorben. Es ist bereits die zweite tödliche Protestaktion in diesem Monat.
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Auch die buddhistischen Mönche Tibets haben schon gegen die Politik Pekings demonstriert. Quelle: Reuters

Auch die buddhistischen Mönche Tibets haben schon gegen die Politik Pekings demonstriert.

(Foto: Reuters)

Peking Im Südwesten Chinas hat sich eine Tibeterin laut Medienberichten aus Protest gegen die Politik Pekings angezündet. Die 20-jährige Frau sei ihren schweren Verletzungen erlegen, meldete der US-Rundfunksender Radio Free Asia (RFA) am Dienstag unter Berufung auf örtliche Quellen.

Demnach lebte die Tibeterin mit ihren Eltern als Nomadin. Sie steckte sich im Distrikt Aba in der Provinz Sichuan im Himalaya in Brand. Laut RFA wurde der Bruder der jungen Frau nach der Selbstverbrennung von der Polizei abgeführt.

Es war bereits die zweite tödliche Protestaktion in diesem Monat in demselben Dorf, wie die Aktivistengruppe International Campaign for Tibet (ICT) erklärte. Demnach hatte sich zuvor schon ein Vater von zwei Kindern angezündet und war gestorben. Anfragen der Nachrichtenagentur AFP bei den Behörden wurden zunächst nicht beantwortet.

Seit 2009 haben sich mehr als 130 Tibeter aus Protest gegen die chinesische Politik angezündet, die meisten von ihnen überlebten nicht, wie aus einer Zählung von RFA und ICT hervorgeht. Die Tibeter klagen über religiöse Unterdrückung und angesichts des zunehmenden Zuzugs von Han-Chinesen über soziale Marginalisierung in ihrer Heimat.

Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, lebt seit einem gescheiterten Volksaufstand in Tibet 1959 im indischen Exil.

  • afp
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1 Kommentar zu "Protest gegen China: Junge Tibeterin zündet sich an"

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  • "Tibet" in Tibet hat keine Chance, die tibetische Kultur wird verschwinden. Überreste werden nur noch touristisch vermarktet und als kuriose Folklore westlichen Freizeitreisenden vorgeführt werden.

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