Protest gegen Stellenabbau Jetzt haben selbst Spaniens Banker genug

In Krisenland Spanien wollen nun auch die Banker demonstrieren. Die Gewerkschaften kündigten für die nächsten Wochen Streiks und Großdemonstrationen an. Grund ist der geplante Stellenkahlschlag bei den Instituten.
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Protest von Krankenhausmitarbeitern, Patienten und ihren Unterstützern: Spaniens Banker ziehen nun nach. Quelle: Reuters

Protest von Krankenhausmitarbeitern, Patienten und ihren Unterstützern: Spaniens Banker ziehen nun nach.

(Foto: Reuters)

MadridAus Protest gegen den geplanten Stellenkahlschlag drängt es nun auch Spaniens Banker auf die Straßen. In den kommenden Wochen stehen Streiks und Großdemonstrationen in der Finanzindustrie an, wie Gewerkschaften am Montag ankündigten. Demnach wollen sich bereits am Mittwoch Bankbeschäftigte landesweit zu Kundgebungen versammeln.

Für den 6. Februar seien dann Arbeitsniederlegungen bei den Instituten Bankia, Banco de Valencia und NovaGalicia Banco geplant. Die Banker folgen damit zahlreichen anderen Berufsgruppen wie Richtern, Ärzten, Busfahrern und Müllarbeitern, die ihrem Unmut über die Sparpläne der Regierung in Madrid bereits deutlich Luft machten.

Spanien sah sich im vergangenen Jahr gezwungen, internationale Hilfen über bis zu 100 Milliarden Euro zur Rettung der heimischen Banken zu beantragen. Im Gegenzug müssen die betroffenen Geldhäuser Tausende von Stellen streichen und ihre Bilanzen ausmisten.

In diesem Jahr sollen in der Branche rund 20.000 Arbeitsplätze wegfallen, fast zehn Prozent der Gesamtzahl. Diese könnte nach Gewerkschaftsangaben damit auf das Niveau von 1975 fallen, dem Todesjahr von Diktator Francisco Franco.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Protest gegen Stellenabbau: Jetzt haben selbst Spaniens Banker genug"

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  • Bankangestellten geht es noch sehr sehr gut, besonders in Deutschland. Es hätte längst Massenentlassungen bei der Commerzbank, HSH und Landesbanken geben müssen. Man lebt weiter von den Subventionen der Steuerzahler.

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