Proteste im Iran Teheran setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

In Irans Hauptstadt Teheran hat die Opposition den Internationalen Frauentag für weitere Demonstrationen gegen die Regierung genutzt. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Versammlung aufzulösen.
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Im Iran hat die Opposition den Internationalen Frauentag für weitere Demonstrationen gegen die Regierung genutzt. Auf Websites der Opposition hieß es, in mehreren Vierteln der Hauptstadt Teheran habe es am Dienstag Proteste gegeben. Iranische Sicherheitskräfte setzten demnach Tränengas gegen die Demonstranten ein. "Mehrere Tränengas-Behälter wurden von den Sicherheitskräften auf den Revolutionsplatz gefeuert, um die Versammlung aufzulösen", berichtete die Internetseite Kaleme, die von Oppositionsführer Mirhossein Mussawi betrieben wird.

Im Internet war zu den Protesten am Dienstag gegen die Regierung aufgerufen worden. Eine der Hauptforderungen der Demonstranten war die Freilassung der vor drei Wochen verschleppten Oppositionsführer Mussawi und Mehdi Karrubi. Die beiden sind inhaftiert beziehungsweise stehen nach unbestätigten Angaben unter Hausarrest ohne Verbindung zur Außenwelt. Internet und Telefon wurden demnach gekappt. Die Regierung bestreitet dies.

Anhänger des Regimes in Teheran haben die Hinrichtung der beiden Oppositionsführer wegen Unterwanderung des islamischen Systems und Zusammenarbeit mit dem Ausland verlangt.

  • dpa
  • rtr
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