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Proteste in Bahrain Opposition will mit Regierung verhandeln

Die Opposition beißt bei Scheich Hamad Al Khalifa auch nach wochenlangen Protesten auf Granit - jetzt wollen die Aufständischen in Bahrain mit dem König verhandeln. Durch die Krise sinkt die Kreditwürdigkeit des Landes.
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Die Opposition hat dem Dialog mit dem König zugestimmt. Quelle: Reuters

Die Opposition hat dem Dialog mit dem König zugestimmt.

(Foto: Reuters)

Manama Nach wochenlangen Protesten sprechen Opposition und Regierung in Bahrain miteinander.

Die Demonstranten hätten die Einladung des Königshauses zum Dialog angenommen, sagte Oppositionsführer Abdul Dschalil Chalil am Donnerstag. Ein Termin wurde demnach noch nicht festgesetzt.    

Die Opposition fordert wegen der sieben Toten während der Proteste unter anderem die Entlassung der Regierung. Das Regime habe Menschenrechte verletzt und müsse zurücktreten, forderte Ali Salman von der Bewegung Al Wefak. Die Menschen wollten „eine gewählte Regierung und nicht eine Regierung, die mit Blut befleckt ist“.    

Bei Kämpfen zwischen Einwohnern in der Stadt Hamad etwa 15 Kilometer westlich der Hauptstadt Manama wurden am Donnerstagabend mehrere Menschen verletzt. Hamad wird von Sunniten und Schiiten bewohnt. Zwischen Anhängern beider Glaubensrichtungen gab es in der Vergangenheit mehrfach ähnliche Auseinandersetzungen.    

Die Ratingagentur Fitch stufte die Kreditwürdigkeit Bahrains am Donnerstag von A auf A- herab. Grund für die Entscheidung sei die Gefahr, dass sich die politische Situation auf das Wirtschaftswachstum und die Finanzen des Golfstaats auswirke, erklärte Fitch in London. Bei einer Verschlechterung der Sicherheitslage oder Verzögerungen beim Reformprozess werde es eine weitere Abstufung geben.

  • dapd
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