Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Proteste in Russland Die russische Rapszene lehnt sich gegen Putin auf

Zu den Protesten in Moskau kamen Zehntausende Menschen, viele inspiriert durch bekannte Rapper. „Oxxxymiron“ hat ein klares Ziel.
Kommentieren
Bei den Protesten in Moskau inspirierte er viele junge Leute. Quelle: imago images / ITAR-TASS
Oxxxymiron

Bei den Protesten in Moskau inspirierte er viele junge Leute.

(Foto: imago images / ITAR-TASS)

Moskau Unter dem Motto „Zulassen“ und „Freilassen“ demonstrierten am Samstag 50.000 Menschen in Moskau gegen Wahlmanipulation und Massenverhaftungen. Es war die größte Protestkundgebung in Russland seit rund sieben Jahren. Zu diesem Erfolg für die Opposition trugen auch einige bekannte russische Rapper bei. Darunter Miron Fjodorow, in der Branche besser bekannt als „Oxxxymiron“, der seine 1,3 Millionen Follower auf Twitter zur Teilnahme am Protest aufgerufen hatte.

Er werde das erste Mal auf so einer Veranstaltung sein, aber gemeinsam könne es ihm und den Demonstranten vielleicht gelingen, „die absurde und repressive Strafverfolgung wegen der sogenannten Massenunruhen zu beenden“, begründete er sein Kommen.
„Jeder hat seinen Siedepunkt“, erklärte Oxxxymiron. Seiner sei die Festnahme junger Menschen bei den Protesten in diesen Tagen wie die Verhaftung von Jegor Schukow. Das war auch auf seinem Hemd zu erkennen: Der Aufruf „Freiheit für Schukow“ stand darauf.
Bei der Demonstration selbst trat der 34-jährige Rapper dann aber nicht wie seine Kollegen „Face“ oder „Krowostok“ auf der Bühne auf, sondern blieb in der Menge. Der Künstler wurde in St. Petersburg geboren und besuchte in Essen ein Gymnasium. Später studierte er in Oxford. Er hat schon mehrfach eine kritische Sichtweise auf Wladimir Putins Politik angedeutet.

Mehr: Die russische Regierungspartei befindet sich im Umfragetief. Russland will ein ähnliches Szenario wie in Istanbul verhindern und greift dafür zu jedem Mittel.

Startseite

Mehr zu: Proteste in Russland - Die russische Rapszene lehnt sich gegen Putin auf

0 Kommentare zu "Proteste in Russland: Die russische Rapszene lehnt sich gegen Putin auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote