Proteste Jeminitische Opposition bekundet Solidarität

Die Tage des Abwartens sind vorbei: Die Oppositionsparteien im Jemen haben sich den Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Saleh angeschlossen. Für kommenden Dienstag ist eine große Kundgebung geplant.
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Demonstranten in Jemens Hauptstadt Sanaa. Quelle: dpa

Demonstranten in Jemens Hauptstadt Sanaa.

(Foto: dpa)

SanaaNach langem Zögern haben sich am Sonntag auch die größten Oppositionsparteien im Jemen den Protesten gegen Präsident Ali Abdullah Saleh angeschlossen. Sie kündigten für den kommenden Dienstag eine Solidaritätskundgebung für die meist jugendlichen Demonstranten an, die seit Wochen gegen die Regierung auf die Straße gehen. Bislang hatte sich die Opposition nicht an den Protesten beteiligt. 

„Wir rufen alle Bürger auf, am Dienstag hinauszugehen und die Verbrechen des Regimes zu verurteilen“, hieß es in einer Stellungnahme der Dachorganisation von sieben Oppositionsparteien.

Bereits am Samstag hatte Saleh zwei herbe Rückschläge erlitten: Mehrere mächtige Stammesführer, darunter zwei mächtige Älteste des eigenen Stammes, schlossen sich der Opposition an und in etlichen Städten des Landes versammelten sich Hunderttausende Menschen zu den bislang größten Kundgebungen seit Beginn der Proteste.

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