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Proteste Polizei in Hongkong setzt Tränengas gegen Demonstranten ein

Obwohl ein umstrittener Gesetzesentwurf mittlerweile vom Tisch ist, gehen die Proteste weiter. Die Teilnehmer kritisieren die Nähe ihrer Regierung zur chinesischen Führung.
27.10.2019 - 12:33 Uhr Kommentieren
Seit mehr als vier Monaten demonstrieren die Hongkonger gegen ihre eigene Regierung, die kommunistische Führung in Peking und ihren wachsenden Einfluss auf die chinesische Sonderverwaltungsregion. Quelle: dpa
Proteste in Hongkong

Seit mehr als vier Monaten demonstrieren die Hongkonger gegen ihre eigene Regierung, die kommunistische Führung in Peking und ihren wachsenden Einfluss auf die chinesische Sonderverwaltungsregion.

(Foto: dpa)

Hongkong In Hongkong haben am Sonntag erneut Tausende Menschen gegen Regierung und Polizeigewalt protestiert. Die Polizei setzte Tränengas gegen die Menge ein, die sich in dem bei Touristen beliebten Viertel Kowloon versammelte. Einige Demonstranten wurden von der Polizei festgenommen. Viele Kundgebungsteilnehmer trugen Masken, obwohl die Regierung von Carrie Lam ein Vermummungsverbot verhängt hatte.

Seit Monaten gehen immer wieder Zehntausende Menschen in Hongkong auf die Straße und demonstrieren für Demokratie. Sie werfen Lam zu große Nähe zur Führung in Peking vor. Wiederholt kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Die Kundgebungen hatten im Juni als Widerstand gegen einen inzwischen zurückgezogenen Gesetzentwurf für Auslieferungen Beschuldigter an die Volksrepublik China begonnen. Doch die Demonstranten sehen auch allgemeine Freiheiten gefährdet, die die ehemalige britische Kolonie seit der Übergabe an China im Jahr 1997 noch genießt. Inzwischen richten sich die Proteste auch gegen die Regierung in Peking.

Mehr: Seit Monaten wird über die Zukunft der unbeliebten Politikerin spekuliert. Nun spielt die chinesische Führung offenbar mit dem Gedanken, sie abzulösen.

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