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Putin-Nachfolge Russisches Rätsel

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Der Unbekannte: Wladimir Jakunin

Mit 58 Jahren ist der Bahnchef Wladimir Jakunin der Älteste unter den möglichen Putin-Nachfolgern. Er stammt – im Gegensatz zu seinen Rivalen – nicht aus St. Petersburg, sondern aus einem Dorf beim zentralrussischen Zarenstädtchen Wladimir.

Mit Putin teilt Jakunin aber nicht nur denselben Vornamen und dass beide Väter auch schon beim KGB waren. Beide dienten zudem als Auslandsaufklärer. Jakunin arbeitete für den KGB bei der Uno in New York und Wien.

Später engagierten sich Putin und Jakunin gemeinsam in St. Petersburg: erst bei der ihnen nahe stehenden Bank „Rossija“, dann durch die Gründung der Datschen-Kooperative „Osero“, wo sie ihre Wochenendhäuschen am Komsomolzen-See unweit der Newa-Metropole gebaut haben. Andere Datscha-Nachbarn sitzen heute in der Regierung als Minister oder haben zusammen Firmen und Banken. Und engere Freundschaften als gemeinsames Birkenpeitschen in Banja-Schwitzbädern gibt es in Russland nicht.

Jakunin ist als Vordenker der Stiftung „Nationaler Ruhm Russlands“ ein Vorkämpfer der nationalistisch-patriotischen Front. Seit knapp zwei Jahren ist er Chef der russischen Eisenbahn.

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