Auf dem Weg zur Pressekonferenz: Der russische Präsident wird von seinem Volk geliebt, dabei geht es dem Land schlecht.
Moskau Er gilt zwar als „Garant der Stabilität“ in Russland, doch stabil war dieses Jahr für Präsident Wladimir Putin mitnichten. Der Kremlchef selbst machte dies auf seiner Jahrespressekonferenz mit dem Rückgriff auf einen alten Witz deutlich: Das Leben verlaufe in Strähnen, mal schwarz mal weiß, ließ Putin seinen Protagonisten sagen und fügte hinzu: Immerhin wisse er jetzt, dass die schwarze Strähne aus dem Vorjahr eigentlich eine weiße gewesen sei.
Wirtschaftlich und sozial gesehen ist es für Russland tatsächlich ein schwarzes Jahr – bei tiefroten Zahlen: Erstmals seit Jahren sind die Reallöhne gefallen, die galoppierende Inflation und steigende Arbeitslosigkeit drücken auf das Lebensniveau der Russen.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





