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Putin verwahrt sich gegen Kritik von Bush

Vor einem Treffen mit US-Präsident Bush hat Russlands Präsident Putin Kritik am Zustand der Demokratie in seinem Land zurückgewiesen. Er verwies auf Missstände in den USA.

HB BERLIN. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die USA ermahnt, sich mit Kritik an demokratischen Defiziten in Russland zurückzuhalten. Kurz vor seinem Treffen mit Präsident George W. Bush sagte Putin dem dem US-Fernsehsender CBS, die Amerikaner sollten zunächst ihre eigenen Probleme beheben, ehe sie gleiches in Russland kritisierten.

Putin hielt den Amerikanern die seiner Ansicht nach bestehenden demokratische Missstände in deren eigenen Land vor Augen. In diesem Zusammenhang verwies Putin auf das Wahlsystem in den USA, wo der Präsident indirekt - durch ein Wahlmännergremium - gewählt wird.

In einem Interview der «Bild»-Zeitung mahnte Putin indes verstärkte Investitionen der deutschen Wirtschaft in Russland an. «Bei Direktinvestitionen in die russische Wirtschaft belegt die Bundesrepublik lediglich Platz vier», beklagte er. Das entspreche weder den deutschen Kapazitäten noch den Erfordernissen Russlands.

Genauso wenig sei er mit der «Schieflage» beim Warenaustausch beider Länder zufrieden. Bisher gehe es hier vorwiegend um den Tausch russischer Rohstoffe gegen Fertigprodukte aus Deutschland. Das «Potenzial der Zusammenarbeit» zwischen Russland und Deutschland sei «bei weitem nicht vollkommen ausgeschöpft».

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