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Rache-Akt Verletzte bei Attacken auf Botschaften Israels

Bei Anschlägen auf Israels Botschaften in Neu-Delhi und Tiflis sind am Montag vier Menschen verletzt worden. Die Anschläge hängen möglicherweise mit dem vierten Todestag eines libanesischen Hisbollah-Chefs zusammen.
13.02.2012 - 14:27 Uhr Kommentieren

Jerusalem Auf Mitarbeiter der israelischen Botschaften in Indien und Georgien sind am Montag Bombenanschläge verübt worden. Dabei wurden in Neu-Delhi nach Angaben des indischen Innenministeriums vier Menschen verletzt, unter ihnen eine Botschaftsangehörige. In Tiflis konnte die georgische Polizei den Sprengkörper entschärfen. Die Anschläge hängen möglicherweise mit dem vierten Jahrestag der Israel angelasteten Tötung eins libanesischen Hisbollah-Führers zusammen.

Ziele der beiden Anschläge waren nach Angaben des israelischen Außenministeriums Autos von Botschaftsmitarbeitern. „Es gab einen versuchten und einen erfolgreichen Anschlag“, sagte ein Ministeriumssprecher in Jerusalem. Die Betroffenen in beiden Fällen hätten für die israelischen Vertretung gearbeitet. Der Botschafter in Neu-Delhi sei nicht verletzt worden. Über die Identität der Mitarbeiterin und die Schwere ihrer Verletzung ließ die indische Polizei nichts verlauten.

Israel hatte seine Auslandsvertretungen wegen des vierten Jahrestages des Todes des Hisbollah-Militärchefs in Alarmbereitschaft versetzt. Imad Mughinjeh war am 12. Februar 2008 in Damaskus bei der Explosion einer Autobombe getötet worden. Die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Bewegung macht Israel für Mughinjehs Tod verantwortlich und hat Rache geschworen.

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