Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rache für Guantanamo und Abu Ghraib Al Qaeda bekennt sich zu Tötung von US-Bürgern

Das Terrornetzwerk Al Qaeda hat sich zu der Erschießung eines Amerikaners in Riad bekannt. Ein weiterer Amerikaner sei entführt worden, hieß es. Der werde nun behandelt, wie die Gefangenen in Guantanamo und im Irak.

HB BERLIN. Die Terrororganisation Al Qaeda hat sich zur Tötung eines US-Bürgers in Saudi-Arabien bekannt. Außerdem gab Al Qaeda zu, einen weiteren US-Bürger entführt zu haben. Die US-Botschaft in Riad bestätigte am Samstag, die Erschießung des Amerikaners Kenneth Scroggs. Der US-Konzern Lockheed Martin teilte mit, dass einer seiner Mitarbeiter entführt worden sei.

Auf einer islamischen Internetseite ist eine Erklärung der Terrororganisation veröffentlicht worden. Darin hieß es, der gefangene Paul Johnson werde so behandelt, «wie die Amerikaner unsere Brüdern in Guantanamo und (dem irakischen Gefängnis) Abu Ghraib behandeln». Johnson habe in Saudi-Arabien an der Entwicklung von Systemen für den Kampfhubschrauber Apache mitgearbeitet.

Scroggs ist der dritte westliche Ausländer, der innerhalb einer Woche in Saudi-Arabien ermordet wurde. US-Botschafter James Oberwetter rief alle US-Bürger in Saudi-Arabien zu größter Vorsicht auf.

In den vergangenen zwei Monaten gab es eine ganze Serie von Angriffen auf westliche Ausländer in Saudi-Arabien. Die saudiarabische Regierung macht für die Aktionen Anhänger des Terrornetzwerks Al Qaeda verantwortlich.

Startseite